Wie soll ich sparen? Ich hab ja kein Geld!

 

Sparen können wirklich alle!

 


Sparen? Ich kann nichts sparen, ich hab kein Geld dafür?

 

Kennen Sie Menschen, die das behaupten? 

 

Ich kann immer wieder beobachten, dass es Menschen gibt, die wirklich Probleme haben Geld zu sparen. Vielleicht wird es Sie verwundern, wenn ich jetzt behaupte dieses Problem haben nicht nur Menschen mit geringem Einkommen, dieses Problem ist einkommensunabhängig

 

 

Was bedeutet sparen?

 

Sparen bedeutet - so grundsätzlich -, dass ich immer wieder Geld auf die Seite lege. Zum Einen geht das physisch, ich werfe es vielleicht in ein Sparschwein, oder z.B. per Überweisung. Ich überweise einen bestimmten Betrag auf ein separates Konto oder Sparbuch. Dieses Sparbuch greife ich erst an, wenn ich ein bestimmtes Ziel erreicht habe. 

 

Klingt einfach? - Ist es auch........ Nicht für alle!

 

Für manche Menschen ist es tatsächlich schwierig bis gar unmöglich Geld in ein Sparschwein zu werfen oder auf ein Sparbuch zu überweisen. Weil am Ende des Geldes sehr viel Monat übrig ist. 

 

So witzig dieser Satz oft gemeint ist, so tragisch kann er sein. In vielen Haushalten reicht das Geld gerade mal so oder vielleicht nicht einmal zur Deckung der Fixkosten. 

 

Viele kennen ihre Fixkosten nicht!

 

Das ist jetzt nicht besonders tragisch, wenn es Ihnen möglich ist jedes Monat, oder zumindest von Zeit zu Zeit ein wenig Geld zur Seite zu legen. 

 

Wichtig ist es die Fixkosten zu kennen, wenn das Geld an allen Ecken und Enden fehlt. Es gibt da eine einfache Möglichkeit wie man dieses Problem in den Griff bekommen kann:

 

Führen Sie ein Haushaltsbuch!

 

In einem Haushaltsbuch tragen Sie ALLES ein, wofür Sie Geld ausgeben. Ja wirklich alles. Wenn Sie Brot oder Milch kaufen, die Miete, alle Kredite, die Schulsachen für die Kinder, Gewand, Putzmittel, Versicherungen, Treibstoff fürs Auto, Parkgebühren, der Kaffee zwischendurch, Geschenke.

 

Es ist dabei vollkommen egal, ob Sie das am Computer, Laptop, Smartphone mittels App oder in ein Heft per Hand eintragen. Verwenden Sie das, was Ihnen leichter fällt und Spaß macht.

 

Überlegen Sie sich gleich am Beginn einige Rubriken z.B. Wohnkosten, Schulkosten, Kleidung, Nahrungsmittel, Versicherungen, Auto, Genussmittel ........ Sonstiges. 

 

Wird "Sonstiges" zu groß, dann überlegen Sie sich wieder eine Rubrik, die sich daraus ergibt. 

 

Nach einigen Monaten werden Sie schon Erkenntnisse daraus ziehen können, wo sie ganz leicht Geld einsparen können.

Dieses Geld überweisen Sie gleich am Monatsanfang auf ein Sparbuch!

Wie kann ich jetzt noch leichter Sparen?

 

Es gibt da zwei Möglichkeiten, die sich gut bewährt haben:

 

1. Sie überweisen einen bestimmten Betrag gleich am Monatsersten auf ein Sparbuch

 

Jetzt werden Sie vielleicht sagen: "Wenn ich weiß, dass ich kein Geld habe, dann hab ich ja noch weniger!"

 

Stimmt Sie haben recht! Nur - dieser Betrag muss nicht groß sein. Fast alle Menschen können am Monatsersten 5 oder 10 Euro auf ein Sparbuch überweisen. Das ist auf den ersten Blick nicht viel, stellen Sie sich vor Sie machen das 5 Jahre, dann haben Sie bei 10 Euro monatlich 600,- gespart und Zinsen und Zinseszinsen kommen auch noch dazu. Ich komme nach 5 Jahren, bei denen ich die 10 Euro pro Monat nicht bemerke auf ca. 630,- (bei 2% Zinsen). Die werde ich dann schon bemerken. 

 

2. Sie geben einen 5 Euroschein einfach nicht mehr aus. (Es kann auch ein 10 Euroschein oder eine 2 Euromünze sein - egal)

 

Immer, wenn Sie einen 5 Euroschein bekommen, geben Sie ihn in ein bestimmtes Fach in Ihrer Geldbörse. Zu Hause geben Sie diesen Schein, dann ich eine Schatulle, ein Sparschwein oder eine hübsche Kiste. Wenn das dann voll ist, nehmen Sie einige 5 Euroscheine heraus, gehen zur Bank und wechseln sie in 100 Euroscheine und geben die dann wieder in Ihr Aufbewahrungsgefäß.  

Egal wofür Sie sich entscheiden - wichtig ist, dass Sie Ihr Spargeld für lange Zeit nicht angreifen!

 

Wenn Sie der Meinung sind, ich könnte ja leicht reden: Ich mache gerade den Selbstversuch:

Ich habe mir überlegt, dass es sicher Menschen in Österreich gibt, die das mit den 5 Euro nicht ausgeben nicht durchziehen können. 2 Euro schienen mir ein guter Mittelwert. (Sie können es auch mit 1 Euromünzen machen).

 

Ich habe einfach jede 2 Euromünze, die ich bekommen habe, in meine Hosentasche gesteckt und am Abend in mein Sparschwein geworfen. Irgendwann wurde das zur Gewohnheit. Nach einem Jahr hatte ich 300 Euro in meinem Sparschwein! Diese 300 Euro sind mir erst aufgefallen, nachdem ich sie nach einem Jahr gezählt hatte. 

 

Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit dem Geld, das Sie in 5 Jahren mehr haben werden!

Wolfgang Scherleitner

 

 

An´s no: Mein Ziel ist es, dass ich mit meiner 2-Euro-Sparerei so viel Geld angespart habe, dass ich mir ein nettes Wochenende mit meiner Frau in einem schönen Hotel machen kann. (Lang wird's ja nicht mehr dauern.... Hurra!)

 

Und no ans: Meine Frau bekommts gar nicht mit und ich kann sie dann mit dem Urlaub überraschen!

Sagen Sie es bitte nicht meiner Frau - ist ja einen Überraschung!

 


 

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