Essentielle Nahrung

 

Alles, was wir zu uns nehmen ist Nahrung!

 


Heute möchte ich einen Gedanken von Thich Nhat Hanh aufgreifen:

 

Nichts und niemand kann ohne Nahrung überleben. Alles was wir essen, trinken, riechen, schmecken, sehen und hören bezeichnet er als Nahrung. 

 

Alles was wir zu uns nehmen kann entweder heilen, oder es schadet uns.

 

Also alles was in unseren Körper oder Geist gelangt bezeichnet er als Nahrung. 

 

Gespräche an denen wir teilnehmen sind auch Nahrung. Die Frage ist, welche Entscheidung wir treffen, welche Nahrung wir aufnehmen. 

 

Essen wir etwas, das unserem Körper schadet, dann fühlen wir uns unwohl. Ja - genau, wenn wir Alkohol trinken fühlen wir uns wohl.... Stimmt das? Stimmt das wirklich? Ist es nicht vielleicht so, dass wir mit manchem, das wir zu uns nehmen einem Gefühl oder einem Zustand nachjagen, welchen wir gerne hätten? 

 

Genau so verhält es sich mit dem was wir hören, sehen oder lesen. Schadet uns das, was wir hören oder sehen oder hilft es uns. Die Entscheidung worüber wir reden und was wir sehen und hören liegt bei uns selbst. 

 

Wenn wir über etwas sprechen, das Spannung, Konflikt und Gewalt zum Inhalt hat, dann nähren wir Leiden und Gewalt. 

 

Sprechen wir über etwas, was Mitgefühl und Freude birgt, dann nähren wir damit auch Freude und Mitgefühl. 

 

Wir entscheiden mit welchen Gedanken wir uns umgeben!

 

Das Internet, das Fernsehen und die Zeitungen sind voll von Informationen, die uns nicht gut tun. - Und doch ist jedes Mal etwas dabei was Freude birgt. 

 

Es ist unsere Entscheidung, was wir sehen, hören oder lesen. Ist es das, was in uns Unwohlsein auslöst, oder das, was uns Freude macht. Es ist unsere Entscheidung welche Nahrung wir aufnehmen. Gerade in den sozialen Medien ist es einfach. Das, was wir lesen und wo wir draufklicken, bekommen wir wieder und wieder und wieder. Es entsteht der Eindruck, dass die Welt genau so ist, wie ich sie mir vorstelle. 

 

Liege ich auf der Vergiftungsstation im Krankenhaus, könnte ich glauben, die ganze Welt wird vergiftet.

 

Gerade in den letzten Monaten und einigen Jahren muss ich feststellen, dass immer mehr die Gewalt und Ablehnung in den Vordergrund drängt. Lesen wir Zeitungen, gehen in die sozialen Medien, hören Radio oder sprechen mit anderen Leuten darüber, könnten wir meinen, die Welt ist durch und durch schlecht. 

 

Ich kann mir vorstellen, dass das so ähnlich ist, wenn ich mich irrtümlich vergiftet hätte. Sei es bewusst, oder durch verdorbene Nahrung. Ich liege auf der Vergiftungsstation, sehe rund um mich Menschen, die sich übergeben, leiden, Medikamente bekommen und deren Magen ausgepumpt wird. Manche sterben vielleicht sogar daran. 

 

Auch, wenn es ein Irrtum war, so war es doch ich, der das Gift eingenommen hat. Meist durch verdorbene Nahrung. Auf dieser Station entsteht vielleicht in diesem Moment des Leides der Eindruck, dass die ganze Welt vergiftet wurde. 

 

Ich werde mit dem Ärzteteam zusammenarbeiten, damit es mir besser geht und wir gemeinsam die Vergiftung bekämpfen.

 

So richtig wohl fühle ich mich erst wieder, wenn ich die Station verlasse. Ich weiß, dass es sie gibt und bin unendlich froh nicht mehr dort zu sein.

 

Menschen umgeben sich lieber mit Menschen, die Freude verbreiten!

 

Eigentlich fühlen wir uns nicht wohl damit, dass wir aus den Medien vergiftete Nahrung zu uns nehmen. Wir nörgeln und meckern. Es lastet ein Druck auf uns. Manche Menschen ergreifen drastische Maßnahmen und handeln auf eine Art und Weise, die wieder Leid bringt. Dieser Weg ist der falsche, weil er wieder vergiftete Nahrung produziert. 

 

Menschen lieben es, wenn es ihnen gut geht. Deshalb umgeben sich Menschen nur mit anderen Menschen, die ihnen gut tun. Sie umgeben sich mit Menschen, bei denen sie Leichtigkeit und Freude spüren. Sie umgeben Sich mit Menschen, die gesunde Nahrung produzieren.

 

Mein Vorschlag: Umgib Dich mit dem, was Dir wirklich gut tut. Ich meine damit WIRKLICH gut tut. Schau Dir nur das an und Du wirst mehr davon bekommen.

 

Ich wünsche Dir viel Spaß dabei!

Wolfgang Scherleitner

 

 

 

Ans no: Erst, wenn wir die Vergiftungsstation verlassen haben, werden wir uns wieder wohl fühlen. 

 

Und no ans: Produziere gesunde Nahrung in dem was Du machst, sagst und schreibst und Du wirst von Menschen umgeben sein, die gesunde Nahrung produzieren!

 


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