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Per Impulsum On Air – der Podcast für Sinn, Existenz und persönliche Entwicklung

Der Podcast ist online!

Der Podcast Per Impulsum On Air ist online. Dieser Podcast ist gedacht für alle, die sich weiterentwickeln wollen. Speziell für Menschen, die es nicht mehr hinnehmen wollen, dass sie einen Job machen und am Sonntag schon auf Freitag warten, auf den Urlaub warten – naja eigentlich auf die Pension warten.

Er ist gedacht für Menschen, die endlich Freude an ihrem Beruf haben möchten und mit ihrer Bestimmung, mit ihrer Berufung ihren Lebensunterhalt bestreiten möchten.

Ich habe mir vorgenommen in jeder Podcastfolge einen Mehrwert zu liefern. Es soll jedes Mal etwas dabei sein, das Dich weiter bringt.

Die Themen des Podcasts richten sich nach Deinen Bedürfnissen. Also: Wenn Du Wünsche hast worüber gesprochen werden soll, dann schreib es in die Kommentarbox, gehe auf das Kontaktformular meiner Homepage oder schick mir ein Email.

 

Du findest den Podcast auf

 

Wir arbeiten weiterhin daran, dass der Podcast noch auf weiteren Plattformen gratis zur Verfügung steht. Also, wenn deine Lieblingsplattform noch nicht auf der Liste ist, dann bitte ich dich noch um ein wenig Geduld und wähle bitte in der Zwischenzeit eine aus der  derzeitigen Liste. Schreib uns bitte auf welcher Plattform Du den Podcast gerne hören möchtest.

Hast Du Themen oder Themenvorschläge um die ich mich kümmern, soll dann schreib mir bitte! Schreib mir bitte auch, wenn Du selbst Wissen und Erfahrungen hast, das andere Menschen weiterbringen kann. Vielleicht machen wir gemeinsam eine Folge.

Ich freue mich darauf, wenn Du meinen Podcast abonnierst und immer wieder mit Kommentaren dazu beiträgst, dass er ein Stückchen besser wird und Du und Deine Kollegen und Kolleginnen noch mehr profitieren.

 

Viel Spaß!

Wolfgang Scherleitner

Baustelle

Variieren können

Selig sind die, die nur eine Handlungsmöglichkeit haben!

 

…… denn sie glauben, sie wüssten alles!

Letzte Woche hatte ich ein Telefonat mit einem Coach für Coaches, der Coaches weiterbringen will. Er präsentierte mir über eine Stunde lang, was wir gemeinsam machen sollten, damit ich sechs- bis siebenstellige Umsätze schon 2018 einfahren würde.

Ich gestehe hier und jetzt – es klang echt gut und verführerisch. Der Typ ist jung und dynamisch. Ich hatte echt das Gefühl, der weiß wovon er redet, bis…..

….. ja, bis ich auf die verschiedenen Menschentypen zu sprechen kam. Der, der mit mir sprach war die Vertretung, der Vertretung des Chefs und der sagte so ca.: „Ja, das haben wir auch einmal gemacht, das hat aber nichts gebracht, weil, dann haben wir uns zu viel auf den Typen konzentriert!“

Zu viel auf den Typen konzentriert?

Wie kann man sich zu viel auf den Typen konzentrieren? Kann ich mich zu viel auf mein Gegenüber, meine Kunden konzentrieren? Die, die mir schon ein wenig folgen wissen, dass ich der Meinung bin, dass jeder Kunde und jede Kundin ein Recht auf den eigenen Verkaufsstil hat. Auf einen Verkaufsstil, der dem Kunden als Mensch entspricht. So wie sich dieser Mensch im laufe seines Lebens entwickelt hat.

Ich möchte dem Menschen etwas verkaufen, deshalb muss ich mich auf diesen Menschen einstellen!

Dass der Coach für Coaches nicht bereit war sich auf mich als seinen möglichen zukünftigen Kunden einzustellen, habe ich dann bald bemerkt. Er wollte unter Druck verkaufen. Unter Druck verkaufen, ohne, dass sich in den kommenden zwei Wochen ein Storno oder Kaufreue einstellt geht nur bei einer Personengruppe.

Zu dieser Personengruppe gehöre ich nicht. Ich habe mir ein genaues Procedere für Entscheidungen zugelegt. Dieses Procedere halte ich ein. Das habe ich erklärt und ihm vorgeschlagen, dass wir uns in drei Tagen wieder hören, dann bekommt er meine Entscheidung.

Seine Antwort: „Weißt Du warum Du Dich nicht entscheiden kannst? Du bist ein schlechter Verkäufer!“

Ich sag´s Euch es schaut echt lustig aus, wenn der Zeigefinger beim Skypen dick und fett auf Dich zeigt. Dann kannst Du das Gesicht Deines Gegenübers nicht mehr sehen.

Vielleicht hat er recht!

Nach dem Gespräch habe ich mich dann in meine Laufsachen geschmissen und bin Laufen gegangen. Während der ersten halben Stunde habe ich darüber nachgedacht, dass er ja vielleicht recht hat. Vielleicht bin ich wirklich ein schlechter Verkäufer. Bis…..

…. bis ich während des Laufens schallend zu lachen begann. Es war ein befreiendes Lachen. Ich habe erkannt, dass ich mich in die Enge treiben habe lassen. Ich erkannte, dass ich an meinen eigenen Prinzipien gezweifelt habe. Ich habe erkannt, dass dieses Gespräch für mich wertvoll war. Es war die Bestätigung für meine Einstellung:

Jede Kundin und jeder Kunde hat ein Anrecht auf den eigenen Verkaufsstil!

Immer wieder gibt es Verkaufstrainer, die den einen und nur den einen Verkaufsstil unterrichten. Meist ist es der Stil: „Entscheide Dich jetzt und nur jetzt!“

Das hat nur einen Nachteil: Du brauchst viele Menschen, die an Deinem Produkt interessiert sind.

Was ist, wenn Dein Markt aber sehr begrenzt ist?

Dann hast Du bald verbrannte Erde! Dann musst Du die Branche wechseln!

Einfacher ist, Du passt Deinen Verkaufsstil Deinen Kunden an!

Es gibt sie, die schnell und unter Druck entscheiden. Die haben ihre Entscheidung schon lange getroffen, bevor Du das überhaupt ansprichst.

Dann gibt es die – so wie mich – die horchen sich alles an, denken darüber nach, holen sich vielleicht noch Infos ein und entscheiden innerhalb von einigen Tagen.

Dann gibt es die, die nach außen hin schnell entscheiden, dann überlegen, ob eh alles passt. Wenn alles passt, dann ist es gut, passt es nicht, dann treten sie von Kauf zurück.

Dann gibt es die, die schon entschieden haben es nicht zu kaufen und Dir sagen, dass sie noch ein wenig darüber nachdenken wollen.

Und dann gibt es die, die einmal schnell und einmal langsam entscheiden.

Es liegt an Dir, was Du daraus machst.

So, jetzt hast Du ein Problem:

Du weißt jetzt darüber Bescheid, dass es mehrere Möglichkeiten gibt. Du weißt, dass Du aufmerksam sein musst. Du weißt, dass Du, wenn Du richtig handeln möchtest über einiges nachdenken musst.

Deshalb habe ich oben geschrieben: Selig sind die, die nur eine Handlungsmöglichkeit haben!

Die, die nur eine Handlungsmöglichkeit haben, sehen den Fehler immer bei den Anderen. Die entscheiden sich nicht richtig, die haben nicht die richtige Entscheidungsstrategie.

 

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Erkennen von Entscheidungsstrategien und viel Freude bei langfristigen Kundenbeziehungen!

Wolfgang Scherleitner

 

 

Ahjo: Was hat das jetzt mit dem Variieren können zu tun?

Wenn Du variieren kannst, wirst Du keine verbrannte Erde hinterlassen, Du kannst bei fast allen immer wieder mit neuen Ideen aufschlagen. Du wirst gerne gesehen werden und Dein Gegenüber wird Dir zuhören.

 

Auf Dauer sind die selig, die variieren können!

 

Figur bei Zotter

Immer diese Entscheidungen!

Täglich treffen wir mehrere tausend Entscheidungen: Ob wir den Wecker abdrehen und aufstehen, oder noch ein wenig schlummern möchten, was wir zum Frühstück essen, welche Kleidung wir tragen, welchen Weg wir nehmen, ob wir hier oder dort über die Straße gehen usw.

Wir sollten also glauben, dass wir im Entscheidungentreffen trainiert sind. Stehen, aber wichtige Entscheidungen an, dann ist das schon nicht mehr so einfach. Wir wissen nicht, was wir machen sollen. Dabei wäre es auch hier so einfach wie in den oben beschriebenen Beispielen. Was uns fehlt ist die Übung bei dieser Art von Entscheidungen.

Es gibt drei Arten von Entscheidungen:

  1. Die richtige Entscheidung
  2. Die falsche Entscheidung und
  3. Keine Entscheidung

Die schlechteste Variante ist die dritte. Bei der ersten Variante bekomme ich Feedback und hab auch noch die richtige Entscheidung getroffen. Bei der zweiten hab ich zwar die falsche Entscheidung getroffen, ich bekomme aber Feedback und weiß was falsch ist. Bei der dritten weiß ich gar nix und bin kein Stückerl gescheiter geworden. Es wird aber trotzdem etwas passieren, nur habe ich keinen Einfluss darauf.

Wir treffen Entscheidungen ohnehin immer aus dem Bauch heraus.

Gut beraten – von sich selbst beraten – ist man, wenn man so viele Informationen wie möglich einholt. Dann distanzieren Sie sich von dem Problem und entscheiden aus dem Bauch heraus. Vertrauen Sie darauf, was Sie schon können und wissen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß im Neuen Jahr und bei Ihren Entscheidungen!

Wolfgang Scherleitner

 

An´s no: Ich habe mit mir etwas ausgemacht: Wenn ich die vermeintlich falsche Entscheidung getroffen habe, dann gehe ich steif und fest davon aus, dass die andere Entscheidungsmöglichkeit einfach noch nicht dran war und ich noch lernen musste.

 

Frostschaden

Frostschaden

Die gemeinsame Sprache, die uns trennt

Es war Winterende. Ich begann die ersten Arbeiten in meinem Garten. Das Laub aus unserem Schwimmteich fischen und mir mit gefrorenen Fingern zu schwören, dass ich diesmal im Herbst ein Netz über den Teich spannen werde. Unser Schwimmteich hat einen Skimmerteich. Also keinen Skimmer mit Filter und so, sondern einen kleinen Teich nebenbei, durch den das Wasser abgesaugt wird und die Pflanzen und Tiere darin reinigen das Teichwasser.

Da im Winter das Wasser im Skimmerteich gammelig wird, muss es ausgepummt werden. Das war für diesen Tag auch geplant. Als ich den Stecker der Pumpe in die Steckdose stecken möchte, fällt ein Teil des Putzes von der Wand im Garten.

Es war ein strenger Winter und für mein Gefühl war kein einziger Tag ohne Frost gewesen. Somit war ich darüber nicht überrascht. Ich hatte ja auch selbst aus alten übriggebliebenem Material den Putz aufgetragen. Mein erster Gedanke, war: „Na jo, host wieda wos zum tuan. Hiaz mochst es oba gscheit!“

In dem Moment, als ich mir das dachte, schaute unser Nachbar, ein echt netter Mensch, der aus Deutschland zu uns gezogen war über den Zaun und sage: „Hast nen Frostschaden?“

FROSTSCHADEN!!!! So a Schaaaa…. ich hob an FROSTSCHADEN!!!!! Verda….. jetzt konn ich wieda ois neig mochn! habe ich mir beinahe gedacht.

So tragisch war´s dann doch nicht, ich erkannte schnell das Unbehagen wegen einer Kleinigkeit und antwortete: „Naja bei dem Winter. Wenn das alles ist, was ich an Frostschaden heuer finde, bin ich zufrieden.“

Mein Nachbar: „Ja, da haste Recht. Ich bin auch schon gespannt was mich im Garten alles erwartet.“

Nach einem kurzen Plauscherl ging mein Nachbar weiter und ich machte mir so meine Gedanken, wie ein einziges Wort mein Gefühl geändert hatte. Ich beschloss einen Blogartikel darüber zu schreiben, weil das ein gutes Beispiel für Missverständnisse sein kann.

Für meinen Nachbarn ist „Frostschaden“ halt nur ein Wort, für mich bedeutet das zumindest viel Arbeit, zu der ich gar keine Lust habe.

Immer wieder gibt es Wörter, die uns auf die Palme bringen und die die Person gegenüber gar nicht so meint. Wenn wir das erkennen, dann wird es einige Konflikte gar nicht geben und es wir uns leichter fallen mit anderen Menschen zu kommunizieren.

 

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Erkennen von Wörtern, die andere anders meinen als Sie selbst!

Wolfgang Scherleitner

Selbstgespräch

Sich selbst zuhören – Selbstgesprächsregulation

Was geht denn jetzt ab? Der hört einfach auf?

Ein Freund von Ihnen läuft bei einem Stadtlauf mit. Plötzlich und komplett unvermutet gibt er auf. Was ist passiert?

Aus der Sicht des Freundes:

Heute gehts echt gut. Ich bin locker und gut im Plan. Puls und Zeit sind genau dort, wo mein Trainer und ich geplant haben.

Dann, so ungefähr in der Mitte: der Strecke meine Beine werden schwer. Kein Problem, damit habe ich gerechnet. Genau in dem Moment kommt ein Konkurrent von hinten. Ich höre wie er hinter mir nachläuft und das Tempo hält. Wenn ich jetzt durchhalte, kann ich ihn wieder abschütteln. In dem Moment wird er schneller, kommt auf meine Seite und läuft locker und entspannt neben mir her. Er läuft genau mein Tempo. Was will der? Er wird schneller. Jetzt dran bleiben. Jetzt nur nicht den Anschluss verlieren. Der wird immer schneller. Ich schaffe es nicht an ihm dran zu bleiben. Er wird immer kleiner. Mein Puls ist extrem hoch. Ich muss ihn wieder runter bekommen. So ein A….., wieso rennt der mein Tempo, wenn ich eh keine Chance gegen ihn habe. Sch….. meine Zeit wird schlechter und den Puls bekomme ich auch nicht in den Griff. Jetzt bekomme ich auch noch einen Krampf im Bein. Sogar meine Schultern tun weh. Ich bin viel zu verspannt um eine gute Zeit zu schaffen. Schon wieder überholt mich einer. So wie der rennt, müsste ich ihn locker einstecken. Heute ist echt ein Sch….tag. Ich mag nicht mehr. Komm! A bissl geht´s no! Nur noch ein paar Kilometer! Wie war das mit dem aus dem Körper aussteigen und sich selbst laufen sehen? Wieso geht das jetzt nicht? Also heute funktioniert überhaupt nichts. Wenn ich mich nicht bald einkrieg hör ich auf. Dann soll´s halt heute nicht sein. Ich glaub heute soll´s einfach nicht sein. Ich hör auf…..

Wenn das Selbstgespräch umschlägt

Lange bevor Menschen mit einem Unternehmen aufhören, schlägt ihr Selbstgespräch um. Ja, ich habe das Wort „Unternehmen“ bewusst gewählt. Ich meine damit sowohl sportliche Aktivitäten, Wettkämpfe, Beziehungen und auch den Job und die eigene Firma.

Zunächst läuft alles gut. Alles rennt so wie gedacht. Aller Anfang ist schwer, aber wir sind auf einem guten Weg. Dann ist der Anfang vorbei und wir sollten durchhalten. Wir beginnen uns Gedanken zu machen. Meist drehen sich die Gedanken im Kreis. So wie bei dem oben beschriebenen Läufer.

Wenn wir erkennen, dass unser Selbstgespräch umschlägt und wir wissen, dass wir genau jetzt gegensteuern müssen, dann ist es einfach. Große Dinge sind zu Beginn immer klein. Das gilt auch beim Selbstgespräch. Wenn wir es ein wenig später erkennen, auch kein Problem. Nachdem wir es erkannt haben, können wir gegensteuern.

Reguliere dein Selbstgespräch

Um mein Selbstgespräch regulieren zu können muss ich zuhören. Ich muss mir selbst zuhören! Wenn ich vor mich herlabere und mein Selbstgespräch zu einem unkontrollierten Mantra werden lasse, dann kann es entgleiten. Erkenne ich, was ich mir da selbst erzähle, dann kann ich direkt auf meine Motivation einwirken.

Meistens schlägt lange bevor wir aufgeben das Selbstgespräch um. Wenn ich erkenne, dass mein Selbstgespräch am Umgeschlagen ist, habe ich noch viel Zeit bis ich aufgebe. Ich habe noch viel Zeit mein Selbstgespräch in eine gute Richtung zu lenken.

Kennen Sie schon Techniken zur Selbstgesprächsregulation, dann achten Sie in den nächsten Tagen auf Ihr Selbstgespräch und üben Sie wieder ein wenig.

Kennen Sie diese Techniken nicht, es gibt viele gute Bücher darüber. Wenn Sie einen Tipp haben möchten gehen Sie einfach auf mein Kontaktformular. Schreiben Sie mir kurz hinein worum es geht und wieviel Sie über dieses Thema schon wissen. Ich schicke Ihnen ein paar Vorschläge.

Oder Sie gehen zu einem Coach oder Mentaltrainer. Diese Menschen sind genau darauf spezialisiert und können Ihnen in kurzer Zeit Techniken zeigen.

Was wir alle machen müssen, damit wir unsere Selbstgespräche in den Griff bekommen ist:

Uns selbst zuhören!

 

Ich wünsche Ihnen viel Spaß, bei Ihrem Unternehmen!

Wolfgang Scherleitner

 

Blume aus Garten

Ehrlichkeit ist einfacher

Während meiner Zeit als Medizinprodukteberater wurden bei einem Verkaufsgespräch meine Worte angezweifelt. „Stimmt das auch was Sie da sagen?“ Eine Aussage, die ich oft hörte. Meine Antwort war auch für mich überraschend: „Ich sage immer die Wahrheit!“

Naja nun wissen wir, dass das so nicht ganz stimmt, weil jeder Mensch täglich mehrere Male flunkert. Zum Beispiel bei der Frage: „Wie geht es Dir?“ Die Antwort ist fast immer: „Gut“ – auch wenn´s nicht stimmt.

Das meinte ich zu dem Zeitpunkt als mir die Frage über meine Ehrlichkeit gestellt wurde jedoch nicht. Mein Gegenüber war auch nicht auf den Mund gefallen und sagte: „Dann sind Sie aber eine Ausnahme in Ihrer Berufsgruppe.“

„Das weiß ich nicht, kann und will ich nicht beurteilen. Was ich weiß ist, dass ich es mir mit Ehrlichkeit leichter mache.“

Ich mache es mir mit Ehrlichkeit einfacher!

Damals wusste ich noch nicht wieviel Wahrheit in diesem Satz liegt. Sage ich die Wahrheit und bastle nicht daran herum, dann muss ich mir das gebastelte auch nicht merken. Weil die Wahrheit kenne ich ja schon.

Es gibt Situationen, bei denen niemand mit einer ehrlichen Aussage rechnet: A waun i amoi an Schaaaaa…. baut hob, dann bleibe ich ehrlich. Auf den ersten Blick mag es vielleicht leichter sein eine Ausrede zu (er)finden. Nur die muss ich mir dann auch merken und die muss in mein restliches Leben integriert werden. Das ist mir einfach zu kompliziert, deshalb halte ich dann einfach den Kopf hin und stehe zu meinem Missgeschick.

Nur so nebenbei: Es wurde immer honoriert, wenn ich auch Fehler zugegeben habe und dazu gestanden bin.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß, wenn Sie Menschen mit Ehrlichkeit überraschen!

Wolfgang Scherleitner

 

An´s no: Noch was zu dem Bild: Als ich im Internet nach Bildern über Ehrlichkeit gesucht habe, habe ich ganz viele gefunden, die Menschen oder Hände zeigen, bei denen die Finger überkreuzt sind. Ich finde das Interessant, ich suche nach Ehrlichkeit und finde das Symbol für das Gegenteil, aber nix was Ehrlichkeit symbolisiert. Deshalb habe ich beschlossen eine Blume aus meinem Garten als Bild für Ehrlichkeit zu nehmen. Die wächst, ob i an Schas red oder net.

 

Kontakt

Per Impulsum e.U.
DI Wolfgang Scherleitner

Feldgasse 37
2512 Tribuswinkel