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Am 10. August 2024 war es wieder soweit: Das diesjährige mentale Trainingslager, organisiert von Mental-Coach Wolfgang Scherleitner, öffnete seine Türen für 18 topmotivierte Athletinnen und Athleten. Dieses Jahr stand das Lager ganz im Zeichen der Vielfalt, denn die Teilnehmenden kamen aus einer breiten Palette von Disziplinen: Judo, Tae Kwon Do, American Football, Radsport und Baseball. Nicht nur aus Niederösterreich waren Athletinnen und Athleten angereist, sondern auch aus Oberösterreich, der Steiermark und Wien.
Das Ziel des Trainingslagers war klar: mentale Stärke aufbauen, die Konzentration schärfen und die Leistung unter Druck optimieren. In einer Welt, in der der physische Aspekt des Sports oft im Rampenlicht steht, betont Wolfgang Scherleitner die Bedeutung der mentalen Komponente. „Der Körper kann nur das leisten, was der Geist ihm erlaubt“, so Scherleitner.

Die Athleten arbeiteten an verschiedenen Techniken, von Achtsamkeitstraining bis hin zu Visualisierungsübungen, um ihre mentale
n Fähigkeiten zu stärken. Sie lernten, wie sie ihre Gedanken kontrollieren und negative Selbstgespräche in positive Energie umwandeln können.
Das Lager bot auch eine einzigartige Gelegenheit zum Austausch zwischen den Sportlern verschiedener Disziplinen. Sie teilten ihre Erfahrungen und Strategien, wie sie mit dem Druck großer Wettkämpfe umgehen und wie sie Rückschläge in Siege verwandeln. Diese Interaktionen trugen dazu bei, ein starkes Gemeinschaftsgefühl zu schaffen und zeigten, dass trotz der Unterschiede in ihren Sportarten, alle Athleten ähnliche mentale Herausforderungen teilen.

Das mentale Trainingslager 2024 war mehr als nur ein Event; es war eine Bestätigung dafür, dass der Geist genauso trainiert werden muss wie der Körper. Für die Athleten war es eine unvergessliche Erfahrung, die sie gestärkt und mit neuen Techniken ausgestattet in ihre jeweiligen Sportarten zurückkehren ließ.
Wann das Trainingslager stattfinden wird, ist noch nicht ganz klar. Klar ist, dass auf diesem Erfolg aufgebaut werden wird. Es wird wieder im selben Rahmen und wieder interdisziplinär stattfinden. Halte dir auf jeden Fall die Wochenenden rund um den 15. August 2025 frei!


Hufnagel Europacup zweiter in Warschau
Karl Hufnagel erkämpfte am 20. April 2024 den 2. Platz beim Europacup der Veteranen in Warschau!
Herzliche Gratulation von mir und meinem Team!
Wolfgang Scherleitner

Lamas und Alpakas eignen sich durch ihre nicht-wertende, offene und friedliche Art extrem gut für tiergestütztes Coaching. Diese Tiere sind extrem neugierig und bringen sich selbst ins Coaching ein.
Lass es mir dir mit einer persönlichen Geschichte erklären:
Ich war zu einer Lamawanderung „verdonnert“ worden. Die Anreise nach Tragöss war durch starken Schneefall extrem beschwerlich. Nach der Ankunft war mein Auto innerhalb von 15 Minuten mit einer 10 cm dicken Schneehaube bedec

Lamas und Alpakas im Coaching
kt. Ich hatte echt keine Lust darauf.
Bei der Einführung durch Michelle wurde uns erklärt, dass wir Alpakas vergessen könnten. Die würden sich hinlegen und keinen Schritt gehen. So weit so gut. Es standen also nur Lamas zur Verfügung. Wir glaubten uns Lamas auszuwählen. Also nahmen wir das nächstbeste Lama aus der Herde.
Später war mir klar, dass Espresso sich mich ausgewählt hatte und nicht ich ihn.
Wir marschierten eine Weile durch die dichtverschneite Steiermark als Michelle zu mir kam und mich fragte, wie es mir geht. „Danke gut. Das Lama und ich haben den gleichen Charakter. Wir wollen einfach nur unsere Ruhe.“
„Naja, Espresso ist eigentlich eher nicht ruhig. Deshalb frage ich.“ War Michelles Antwort. Ahja, Michelle gehört der Lamahof.
Dann fuhr sie weiter fort: „Ich beobachte das oft, dass sich die Tiere wirklich auf die Bedürfnisse ihrer Begleiter einstellen. So ruhig ist Espresso selten.“
Wir marschierten noch eine Weile und ich bemerkte, dass sich meine Stimmung deutlich gebessert hatte. Ich genoss den Schnee, die Tiere, meine Kolleginnen und Kollegen. Ja ich genoss sogar den Blackout von mehr als 12 Stunden. Der Schnee hatte das gesamte Strom- und Handynetz in der Gegend zusammenbrechen lassen. Was ich auch genoss: Wir waren eingeschneit.
Welches Thema gerade dein Primärthema ist, zeigen die Tiere sehr schnell. Handelt es sich um ein Thema, das gar nicht dein primäres ist, dann zeigen die Tiere einfach kein Interesse. Den Tieren ist es auch egal, ob es sich bei den Teilnehmer*innen um Teams oder Einzelpersonen handelt.
Welche Themen eignen sich besonders?Alpakas und Lamas zum Grünen See
Viel Spaß!
Wolfgang

Immer wieder kommt es vor, dass die Botschaft, die wir gerne übermitteln möchten, nicht ankommt. Sind die wirklich alle so doof, oder ……. oder liegt es vielleicht doch an mir?
Stelle die richtige Frage!
1992 starb mein Großvater. Das war auch das Jahr, in dem ich zum Bundesheer musste. Ich rückte im Oktober ein. Bei der Grundausbildung hatte ich noch Glück mit dem Wetter, es war ein warmer Oktober. Im November wurde ich zur Fahrschule abkommandiert. Sie wählten erfahrene Fahrer aus, also, es wurden all jene ausgewählt, die seit mehr als 3 Jahren einen Führerschein hatten. Da ich im zivilen Leben den Führerschein für LKW besaß, wurde ich für die Ausbildung am LKW ausgewählt.
Nach der Fahrschule fasste ich einen Steyr 680M aus. Dieses Auto, ein LKW, hatte 120 PS mit Turbomotor und …… war zwei Jahre älter als ich. Natürlich war da kein Autoradio drinnen – bis ich kam!
Mein Opa war Schrankenwärter gewesen. Das waren die, die den Schranken, vor Eintreffen des Zuges mit einer Handkurbel schlossen und danach wieder öffneten. Für ihn war es Zeit seines Lebens wichtig gewesen die Wetterwerte der Bundesländer zu kennen. Damit konnte er einschätzen, wie das Wetter über Österreich zog und ob es ihn betreffen würde. Deshalb war es für ihn bis zu seinem Tod wichtig, um vier Uhr morgens die Nachrichten zu hören und die Wetterwerte zu notieren. Als er das nicht mehr konnte, machte ich das für ihn – halt nicht mehr um vier, sondern im Laufe des Tages.
Wenn nicht das eigentliche Können entscheidet
Dazu hatte er ein Radio – eh kloar! Dieses Radio bekam nach seinem Tod ich. Ich nahm es und hängte es an die Gewehrhalterung in meinem 680er. Du kannst dir sicher vorstellen, dass der Empfang so gut wie nicht vorhanden war. Also baute ich die Antenne aus, hängte ein Kabel dran und verband dieses Kabel mit meiner Fahrerkabine. So hatte ich immer den besten Empfang. Sehr schnell wollten alle Unteroffiziere und Offiziere mit mir fahren – meine Fahrkünste waren es wahrscheinlich nicht.
Naja, immer besten Empfang hatte ich nicht. Da gab es eine Kurve zwischen Korneuburg und Wien, bei der ich keinen Empfang hatte. Meine Fahrzeugkommandanten begannen regelmäßig am Radio zu drehen. Der Empfang war erst nach einigen hundert Metern wieder da.
Erstaunlicher Weise, immer an der selben Stelle.
Später erklärte mir ein Radiotechniker, dass dort das Sendegebiet eines Senders endet und das eines anderen beginnt. Also die Sender hatten immer in der gleichen Qualität gesendet, nur war mein Radio nicht in der Lage in entsprechender Qualität zu empfangen. Heute gibt es dieses Problem nicht mehr. Die heutigen Autoradios reagieren auf dieses Problem und auch die Sender sind besser geworden.
Wichtig ist, was ankommt!
Immer, wenn ich in meinen Coachings nicht voran komme, wenn ich bei Verkaufsgesprächen in der Sackgasse stecke oder mich auf Seminare, Präsentationen und Vorträge vorbereite, denke ich daran. Immer, wenn ich das Radio sehe, das noch immer seinen Dienst bei mir in der Garage versieht, denke ich daran.
Wichtig ist, was ankommt, nicht was gesendet wird. Wichtig ist, was mein Gegenüber versteht und nicht, was ich sage.
Danke lieber Opa, dass dieses Radio mich immer wieder daran erinnert, dass meine Aufmerksamkeit bei dem liegen muss, was ankommen soll und nicht was ich sagen will.
Wolfgang
Per Impulsum e.U.
DI Wolfgang Scherleitner
Feldgasse 37
2512 Tribuswinkel