



Der Podcast Per Impulsum On Air ist online. Dieser Podcast ist gedacht für alle, die sich weiterentwickeln wollen. Speziell für Menschen, die es nicht mehr hinnehmen wollen, dass sie einen Job machen und am Sonntag schon auf Freitag warten, auf den Urlaub warten – naja eigentlich auf die Pension warten.
Er ist gedacht für Menschen, die endlich Freude an ihrem Beruf haben möchten und mit ihrer Bestimmung, mit ihrer Berufung ihren Lebensunterhalt bestreiten möchten.
Ich habe mir vorgenommen in jeder Podcastfolge einen Mehrwert zu liefern. Es soll jedes Mal etwas dabei sein, das Dich weiter bringt.
Die Themen des Podcasts richten sich nach Deinen Bedürfnissen. Also: Wenn Du Wünsche hast worüber gesprochen werden soll, dann schreib es in die Kommentarbox, gehe auf das Kontaktformular meiner Homepage oder schick mir ein Email.

Wir arbeiten weiterhin daran, dass der Podcast noch auf weiteren Plattformen gratis zur Verfügung steht. Also, wenn deine Lieblingsplattform noch nicht auf der Liste ist, dann bitte ich dich noch um ein wenig Geduld und wähle bitte in der Zwischenzeit eine aus der derzeitigen Liste. Schreib uns bitte auf welcher Plattform Du den Podcast gerne hören möchtest.
Hast Du Themen oder Themenvorschläge um die ich mich kümmern, soll dann schreib mir bitte! Schreib mir bitte auch, wenn Du selbst Wissen und Erfahrungen hast, das andere Menschen weiterbringen kann. Vielleicht machen wir gemeinsam eine Folge.
Ich freue mich darauf, wenn Du meinen Podcast abonnierst und immer wieder mit Kommentaren dazu beiträgst, dass er ein Stückchen besser wird und Du und Deine Kollegen und Kolleginnen noch mehr profitieren.
Viel Spaß!
Wolfgang Scherleitner

Selig sind die, die nichts wissen!
Denn sie glauben alles zu wissen.
Die haben aber ein Problem, die wissen nichts und überschätzen ihre Fähigkeiten.
Ich war gerade mit meiner damaligen Verlobten in eine neue Wohnung gezogen. Die Gemeinde Wien und verschiedene Bauträger hatten dort eine eigene kleine Stadt aus dem Boden gestampft. Es gab einen Kindergarten, eine Bäckerei, einen Drogeriemarkt, einen Optiker, viele Büros, einen Kinderspielplatz inkl. Rodelhügel usw. Wenn man gewollt hätte, hätte man dort leben können. Zur Arbeit gehen, Einkaufen und die Freizeit verbringen. Es gab natürlich auch eine Pizzeria.
Wir genossen die neue Freiheit in vollen Zügen. Eines Abends besuchten wir auch die Pizzeria. Wir bestellten uns eine Pizza und einen Salat „Bitte mit Balsamicodressing!“
„Mit wos?“
„Balsamicodressing?“
„Wos ist Balsam im Salot?“
Ich glaube, ich brauche Dir nicht zu erzählen, dass die Pizza auch mittelmäßig geschmeckt hat, wir uns in Zukunft mehr auf das Lokal mit Hausmannskost beschränkten und die Pizzeria schon im ersten Jahr zugesperrt hat.
Zugegeben, das ist eine Ausnahme.
Immer wieder treffe ich Menschen, die mit ihrem Berufsleben unzufrieden sind. Ich habe auch einmal dazu gehört. Wenn ich sie dann frage, was sie dagegen machen, bekomme ich immer die selbe Antwort: „Was soll ich machen, das ist halt so!“
Ich oute mich jetzt: Das habe ich auch einmal gesagt, bis ich erkannt habe, dass alle meine Kurse, Bücher, die ich gelesen und Hörbücher, die ich gehört habe, für mich von Vorteil waren. Ich hatte etwas, was Andere nicht hatten und haben – Wissen.
Je mehr Wissen ich mir aneignete, umso mehr wollte ich wissen.
Wenn ich mit erfolgreichen Menschen rede, ich meine so richtig erfolgreiche Menschen, dann haben die ein Wissen, dass es mich echt aus den Socken schmeißt. Die beschäftigen sich immer und überall mit ihrem Leben und ihrem Erfolg. Bei denen gibt es nicht die Frage, was Freizeit und was Job ist. Bei diesen Menschen ist das Eines.
Deren gesamter Fokus liegt auf dem, was sie gerne machen wollen. Ihre Bücherregale oder E-Bookreader sind voll. Im Auto telefonieren sie, oder sie hören Hörbücher.
Was mir auch aufgefallen ist, und das ist den meisten nicht einmal selbst bewusst, sie haben eine extrem hohe Lesegeschwindgkeit.
Zum ersten Mal ist mir das aufgefallen, als ich zu einem Schnelllesecoaching gebucht wurde und ich bei meiner Ankunft vor einem echt großen Haus stand. Mein Klient war der Meinung, dass er zu langsam liest und er mehr Wissen benötigt. Beim Lesetest stellte sich heraus, dass seine Lesegeschwindigkeit sehr hoch ist.
Dieser Klient erzählte mir, dass er mindestens ein bis zwei Fachbücher pro Woche liest.
Ich wünsche Dir viel Spaß beim Lesen!
Wolfgang Scherleitner
An´s no: Auch der Klient konnte seine Lesegeschwindigkeit noch erhöhen. Wir haben über die Technik des Photo- und Scanreadings gesprochen. Du kannst Dir sicher gut vorstellen, dass er das gleich können wollte und in nur zwei Sitzungen umsetzte.

Wir alle sind Liebhaber! und Liebhaberinnen!
Das was wir für richtig halten, haben wir lieb. Alles was wir lieb haben, verteidigen wir und wollen, dass das auch alle anderen Menschen lieb haben.
Kennst Du sie? Die Menschen, die immer alles negativ sehen?
Kennst Du sie? Die Menschen, die immer alles schön reden?
Zu welcher Gruppe gehörst Du?
Das ist der letzte Blog der Liebhaber-Serie! Wenn Du alle anderen Blogs gelesen und Dir Gedanken darüber gemacht hast, dann bist Du mittlerweile im Grübeln. Wer bin ich? Bin ich der Ja-sager oder bin ich der Nörgler?
Um beides geht es hier nicht!
Hier geht es weder um Ja-sager/innen oder um Nörgler/innen. Wenn Du alle Blogs der Liebhaberserie gelesen hast, weißt Du schon, dass es hier um Denkansätze und Strategien des Denkens geht.
Hast Du die Blogs gelesen? Wenn ja, dann kennst Du meine Antwort!
Goa kane!
Beide sind gleich gut oder beide sind gleich schlecht. Beide helfen und keine schadet!
Gleich wertvoll für Dich, für das Unternehmen, für das Du arbeitest, für das Land, für die Gesellschaft.
Es kommt immer darauf an, was daraus gemacht wird.
Ich stell mir das so vor, wie sich das entwickelt hat: (Liebe Menschen, die sich mit irgendeiner Art von Geschichte befassen, ihr könnt mir gerne wieder was schreiben. Nur zum Sichergehen: Es ist MEINE Vorstellung und keine historische Tatsache!)
Also meine Vorstellung wie sich das entwickelt hat ist die:
Ein Stamm irgendwo auf der Welt zieht nomadisierend in der Gegend herum um zu überleben. Immer wieder geht die Nahrung zu Ende und es muss weitergezogen werden. Die Entscheidung über das Weiterziehen trifft der Vorstand und der Aufsichtsrat des Stammes, also die Häuptlinge und Ältesten. Die beschließen also weiter zu ziehen.
Jetzt gibt´s da so das mittlere Management. Das besteht aus jungen aufstrebenden und talentierten Kriegern und Jägern, vielleicht ist auch der Medizinmannlehrling darunter. Die teilen sich immer in zwei Gruppen, jene, die sofort für alle Entscheidungen sind, die das Führungsgremium trifft und die zweite Gruppe, die immer was an den Entscheidungen aus zu setzen hat.
Was der Vorstand des Stammes gut kann ist, zu verstehen, dass die Newcomer noch nicht alles wissen können, weil sie zu wenig Erfahrung haben. Das ist eine Schwäche der Jungen und auch eine Stärke. Die Jungen sind nicht mit „Des is a so“, „Das haben wir schon immer so gemacht!“ beschäftigt und haben noch Zugang zu neuen Ideen. Auf der anderen Seite, kennen sie die Vergangenheit nur aus Erzählungen.
Was macht nun unsere Stammesführung, die hört den jungen zu. Da sagen die Einen: „Super, genau das machen wir! Wir ziehen weiter! Morgen haben wir wieder mehr zu essen, wenn wir weitergezogen sind!“
Die anderen sagen: „Das ist keine gute Idee. Hier haben wir Wasser, das Essen reicht! Wir können ja mehr Vorräte anlegen. Wer weiß wie das Wetter morgen ist. Vielleicht beginnt es zu schneien und dann haben wir noch kein ordentliches Lager aufgebaut.“
Also die Häuptlinge und Ältesten hören sich das in Ruhe an. Kurz bevor sich die Jungen zu prügeln beginnen, sprechen sein ein Machtwort. Weil jede Gruppe der Jungen glaubt im Recht zu sein und die eigene Meinung, die einzig richtige ist, ist wiedereinmal Streit ausgebrochen. Nach dem Machtwort schmeißt die Stammesführung die jungen aus dem Beratungszelt, weil die mit ihren Streitereien echt schon nerven und man nicht gscheit nachdenken kann.
Als es im Beratungszelt wieder ruhig ist, beginnt die Stammesführung zu beraten, besprechen alle Vorschläge und Einwände und treffen eine Entscheidung.
Die Ja-sager werden die Stammesführung – ganz egal wie die Entscheidung ausfällt – in deren Entscheidung unterstützen. Ein Stamm mit einer schwachen Führung ist ein schwacher Stamm. Die, die immer etwas einzuwenden haben, liefern der Stammesführung Überlegungen und Bedenken, an die sie selbst vielleicht nicht gedacht haben und eine falschen Entscheidung bringt den Stamm in Gefahr.
Wir fliegen zwar mit dem Flugzeug, einige von uns wollen auf den Mars, wir haben zu viel Zeugs, womit wir der Umwelt echt Schmerzen bereiten, wir haben in großen Teilen der Welt sogenannten Wohlstand und doch sind wir nicht weit von dem weg, wie der Stamm in meiner Vorstellung einst gelebt hat.
Wir haben nur verlernt auf beide Seiten zu horchen. Ich beobachte immer wieder, dass Team aus den Menschen des selben Schlages bestehen. Ist die Führung vermeintlich positiv eingestellt, dann muss das restliche Team auch eine vermeintlichpositive Einstellung haben. Bezeichnet sich die Führung als Realisten, dann hat das gesamte Team auch vermeintlichrealistische Denkweisen zu haben. Das kann gut gehen, oder auch nicht.
Was sicher gut geht ist auch hier Diversität! Wirkliche Diversität!
Mit wirklicher Diversität meine ich, dass im Team alle Meinungen zugelassen und angehört werden. Dass auf alle Meinungen wirklich eingegangen wird. Nur dann wird Dein Team Erfolg haben. Klar musst Du bei großen Teams Filter einbauen. Es wird nicht funktionieren, wenn bei großen Konzernen tausende Mitarbeiter ihre Bedenken und Anliegen der Vorstandsvorsitzenden persönlich vortragen.
Diese Filter müssen Diversität leben!
Ich wünsche Dir viel Spaß dabei, wenn Du Dich freust, wenn Dein Gegenüber Dir Gedanken liefert, die Du vorher noch nicht gehabt hast. Ich wünsche Dir viel Spaß dabei, wenn Du erkennst, dass genau diese Gedanken hilfreich für Dich waren.
Wolfgang Scherleitner
Ans no: Wir verteidigen alles was wir lieb haben auf derart brutale Art und Weise, dass wir sehr oft der anderen Sichtweise keine Chance geben. Gib der anderen Sichtweise nur eine Chance und Du wirst erfolgreicher und glücklicher werden.

Wir alle sind Liebhaber! und Liebhaberinnen!
Das was wir für richtig halten, haben wir lieb. Alles was wir lieb haben, verteidigen wir und wollen, dass das auch alle anderen Menschen lieb haben.
Das ist einfach so! Zuerst die Arbeit dann das Spiel!
Das hat schon meine Oma gesagt, meine Mama, mein Papa, meine Frau, meine Tanten und Onkels, alle, die es gut mit mir meinen und auch alle anderen.
Ist das wirklich so? Naja, es ist doch ein untrügliches Gesetz, dass zuerst das Eine gemacht werden muss und dann kommt das Andere. Also Eins nach dem Andern! Wir müssen uns IMMER an eine Reihenfolge halten – das ist einfach so!
Stimmt das überhaupt nicht für Dich? Hast Du immer das Gefühl, dass Du eine Entscheidung treffen kannst. Du kannst immer wählen entweder das, oder das. Reihenfolgen sind Dir einfach nur lästig und sehr oft auch zuwider?
Da fällt mir grad ein Witz von den Stehaufmandln ein: In Grinzing steigt einer in die Straßenbahn ein …… – den erzähle ich Dir vielleicht ein anderes Mal!
Grundsätzlich gibt es zwei Gruppen von Menschen:
Die eine Gruppe macht alles der Reihe nach. Sie halten sich an eine Abfolge. Diese Abfolge haben sie selbst oder irgendwer, irgendwann, irgendwo festgelegt. Diese Gruppe von Menschen fühlt sich wohl, wenn sie einer Ordnung folgen können die ihrem Denken entspricht.
Dann gibt es die zweite Gruppe, die entscheidet sich jedes Mal von Neuem. „Also, mach ich jetzt das, oder das?“ Sich an eine Reihenfolge zu halten ist für diese Gruppe einfach nur falsch, weil man……. .
Jedes Mal eine Entscheidung zu treffen gibt diesen Menschen ein Gefühl von Freiheit und Selbstbestimmtheit. Sich an eine Reihenfolge zu halten engt sie zu sehr ein.
In welcher Liebhaberin hast Du Dich erkannt? In der Reihenfolgenliebhaberin oder der Entweder-Oder-Liebhaberin?
Machst Du alles der Reihe nach, oder machst Du immer das oder das?
Beides!
Wie beides? Na BEIDES, alle zwei Möglichkeiten sind richtig! Egal welche Strategie Du fährst, die Strategie, die Du fährst ist die richtige!
Wenn Du Dich genau beobachtest, dann fährst Du diese Strategie ja nicht zu 100% in Deinem Leben. Zumindest manchmal fährst Du auch die andere Strategie – so wie es Dir gerade richtig erscheint.
Beobachte Dich einmal dabei, was Deine Lieblingsstrategie ist. Vielleicht ist es gar nicht die Strategie, von der Du bisher geglaubt hast, dass Du sie fährst. Vielleicht hat Dir nur jemand gesagt, dass die vermeintliche Lieblingsstrategie die richtige ist. Vielleich fährst Du ja genau die andere. Vielleicht ist Dir ja genau die andere die liebere Strategie.
Ich wünsch Dir viel Spaß beim Herausfinden!
Wolfgang Scherleitner
Ah jo, der Witz: …… also Grinzing, Straßenbahn. Für alle Nichtwiener: Grinzing ist eine Gegend in Wien mit vielen guten Heurigen. Für alle, die nicht wissen was ein Heurigen ist: Da gibt´s Wein zu trinken. …… also da steigt einer ein der schon an leichten Sitzen hat und sagt: „So wos …………“
Ich erzähle den Witz wirklich später weiter, …………………..
Ans no: Wenn Du herausgefunden hast, was Deine Lieblingsstrategie ist, dann verwende diese Strategie bei wichtigen Entscheidungen! Solltest Du ein Team aufbauen dürfen, dann nimm von beiden Strategien gleich viele Menschen ins Team!

Wir alle sind Liebhaber! und Liebhaberinnen!
Das was wir für richtig halten, haben wir lieb. Alles was wir lieb haben, verteidigen wir und wollen, dass das auch alle anderen Menschen lieb haben.
Immer wieder höre oder lese ich, dass die einzig wahre Motivation von innen kommt. Wir müssen die interne – intrinsische Motivation heben, damit Menschen zu Resultaten kommen.
Motivation kann von innen und von außen kommen. Welche ist nun die besser, vielleicht sogar die einzig wahre?
In vielen Artikeln und Büchern über Erfolg und Motivation lesen wir, dass die Motivation unbedingt von innen kommen muss, damit Menschen etwas erreichen können. Kommt die Motivation ausschließlich von außen, dann sind alle Bemühungen über kurz oder lang zum Scheitern verurteilt. Ausschließlich die intrinsische Motivation gibt Menschen angeblich Kraft Großes zu bewegen.
Angeblich schon – ich glaub´s nur nicht!
Meine Beobachtungen sind unterschiedlich zu dem, was da so gesagt wird und geschrieben steht. Ich habe so die Idee, dass sich das mit der Motivation so ähnlich verhält wie mit dem berühmten Wasserglas.
Das kennst Du ja, das wird allen sogenannten Pessimisten, die sich selbst als Realisten sehen immer wieder vorgehalten: Ist das Glas halb voll oder halb leer?
Das Eine kann ohne dem Anderen nicht sein: Das Glas kann nur halbleer getrunken werden. Halbvolltrinken kannst Du es nicht. Genauso wie Du es nicht halbleer füllen kannst, Du kannst es nur halbvoll füllen.
Hast Du keine externe Motivation, wird es keine interne geben. Hast Du keine interne Motivation wirst Du die externe gar nicht erst erkennen. Hier gibt es kein besser oder schlechter, kein einzig Wahres. Es muss beides existieren, damit wirklich was weiter geht.
Verstehst Du was ich meine?
Oft werden Bergsteiger zitiert, die auf die Frage, warum sie auf den Berg gestiegen sind, antworten: „Weil er da ist!“. Stell Dir vor der Berg wäre nicht da! Stell Dir vor es gäbe gar keine Berge! Wo würde der raufkraxeln?
Der könntat intern motiviert sein, was er will. Wenn es keine Berge gäbe, wüsste der gar nicht, dass er motiviert ist. Wahrscheinlich würde dem Typen ADHS oder sonst was Tolles diagnostiziert werden. Dann würden ihm anders motivierte Menschen als er, auf einer Welt ohne Berge Therapien und Medikamente verpassen, damit er so ist wie alle Anderen.
Jetzt stell Dir vor, es ist eine Welt, in der fast alle unter einer Bergwahrnehmungsschwäche leiden. Tatsächlich gibt es in dieser Welt Berge, die Mehrheit kann die Berge nicht sehen, weil sie ja unter der Bergwahrnehmungsschwäche leiden, ohne es zu wissen. Nur ist das die Mehrheit und somit ist das Standard. Unser Bergkraxler, der gar nicht wirklich weiß, wie ihm geschieht, weil er ja schon als kleines Kind festgestellt hat, dass er anders ist, kann Berge sehen. Der will da rauf, einfach weil sie da sind und die Mehrheit der Menschen schnallen das nicht, weil sie eine Bergwahrnehmungsschwäche haben.
Jetzt halten die Anderen ihm vor, dass er träumt, dass er keine interne Motivation hat, weil ja … was weiß ich ….. in der Ebene Purzelbäume machen viel gesünder ist und das alle Menschen auf der Welt machen. Die Mehrheit kapiert gar nicht, dass sie Mehrheit ja in Wirklichkeit Purzelbäume die Berge rauf und runter macht, weil sie ja die Bergwahrnehmungsschwäche haben. Das was sie aus ihrer Sicht kapieren ist, dass Purzelbäume irgendwo limitiert sind, weil es einfach nicht weiter geht. Warum weiß keiner so genau, jetzt werden Studien erstellt und Theorien bestätigt warum Purzelbäume begrenzt sind. Warum die Menschheit begrenzt ist.
Der Einzige, der wirklich rafft was abgeht ist unser Bergkraxler. Der leidet nämlich nicht an der Bergwahrnehmungsschwäche und sieht, dass die mit ihren Purzelbäumen an einer Felswand eines Berges anstehen. Würden die das sehen, könnten sie einfach hinaufklettern oder um die Felswand herumgehen. Die Menschheit wäre ohne dieser Schwäche plötzlich viel weniger begrenzt.
Die beschließen, dass er nicht normal ist, und reden so lange auf ihn ein, bis er selbst auch der Meinung ist, dass er a bissl deppat is und er die Berge negativ halluziniert. Er sieht sie also nicht mehr. Dann ist das Leben wieder gut.
Na, der wird alle Felswände überwinden und Wege gehen, die bisher noch niemand gegangen ist. Die Anderen werden ihn zuerst warnen, dass das nicht der richtige Weg ist. Dann werden sie versuchen ihn normal zu machen. Als nächstes werden sie ihn verurteilen, weil der ja deppat ist und das nie was werden kann.
Wenn dieser Bergkraxler in einer Welt mit Bergwahrnehmungsschwäche dann weiter macht, wird er auf Sachen drauf kommen, die es bisher noch nicht gegeben hat. Das wird dann den Anderen nützen und die verstehen gar nicht warum das so ist und warum das funktioniert. Weil es aber funktioniert, werden sie ihn mit Preisen überhäufen. Vielleicht bekommt er dann sogar den Nobelpreis. Generationen später werden sie überlegen, warum das so funktioniert, wie es funktioniert. Keiner kommt aber auf die Idee, dass es Berge gibt und fast die gesamte Menschheit an einer Bergwahrnehmungsschwäche leidet. Keiner kommt auf die Idee, dass man dort ansetzen könnte, damit die Menschheit weiter kommt.
Kümmere Dich also nicht darum, von wo Deine Motivation kommt. Innen, Außen, Oben, Unten oder sonst wo her. Freu Dich, dass Du motiviert bist. Sieh die Berge, die Andere nicht sehen können und hab Spaß daran. Wenn es Dir egal ist, wer, wie und warum motiviert ist, und warum Du motiviert bist, wirst Du Deine Berge besteigen und Freude dabei haben.
Viel Spaß dabei!
Wolfgang Scherleitner
Ahjo: Welche Motivation hatte nun unser Bergkraxler? – – – – – – Is eh wuascht, Hauptsache er hat das gemacht, was für ihn richtig war.
No an´s: Dem war auch egal ob interne oder externe Motivation die bessere ist.

Wir alle sind Liebhaber! und Liebhaberinnen!
Das was wir für richtig halten, haben wir lieb. Alles was wir lieb haben, verteidigen wir und wollen, dass das auch alle anderen Menschen lieb haben.
Wahrscheinlich ist Gleichheit und Unterschied der stärkste Trennfaktor!
Du kennst Menschen bei denen immer alles einfach nur anders sein muss, dann ist es gut. Egal wie anders, Hauptsache anders! Nicht?
Na, dann kennst Du Menschen, bei denen immer alles immer gleich sein muss, dann ist es gut.
Denk einmal drüber nach, was ist Dir wichtig! „Anders ist besser“ oder „Gleich hat sich bewährt und ist gut“. Zu welcher Liebhaberin oder zu welchem Liebhaber gehörst Du?
So, jetzt bist Du Dir im Klaren, zu welcher Gruppe zu gehörst. Aber…..
Na das kommt auf Dich an!
Ja, genau, des host jetzt braucht! An gscheitn Spruch, vonwegen des kommt auf mich an……..
Es ist so! Das ist Realität!
Es kommt darauf an, wie wir die Ansichten unseres Gegenübers einordnen. Wie wir die Ansichten bewerten.
Wir werten, wir bewerten, immer und überall. Wenn wir uns das bewusst sind, dann ist das Leben schon viel leichter. Bist Du jetzt zum Beispiel ein Gleichheitsliebhaber und Dein Gegenüber ein Unterschiedsliebhaber, der nicht von seiner Meinung heruntersteigt (es geht auch umgekehrt), dann hast Du zwei Möglichkeiten:
Welche Strategie, glaubst Du, wird Dich weiter bringen? Welche Strategie macht Dich reicher? Reicher an Wissen, Erfahrungen (die Du im Übrigen nicht einmal selbst machen musst – Gott sein dank!), welche Strategie bringt Dir ein breiteres Wissen, bringt Dir mehr Menschen, die Dich mögen und bringt Dich gesellschaftlich und beruflich weiter?
Es liegt an uns, was wir aus dem, was uns das Leben präsentiert, machen. Gehen wir in Opposition, nur weil unser Gegenüber anders denkt, dann reduzieren wir unsere MitstreiterInnen. Nehmen wir an, was unser Gegenüber denk, erhöht sich die Zahl unserer MitstreiterInnen automatisch. Wir werden schlagkräftiger und können gemeinsam Ziele erreichen und Erfolge feiern.
Ich wünsche Dir viel Spaß, wenn Du schon heute Deinem Gegenüber, das komplett andere Ansichten hat als Du, wohlwollend zuhörst und überlegst, wie Ihr beide Euch gegenseitig ergänzen könnt!
Wolfgang Scherleitner
Ans no: Wahrscheinlich ist Gleichheit und Unterschied nicht der häufigste Trennfaktor, sondern: Das will ich und das will ich nicht!

Wir alle sind Liebhaber! und Liebhaberinnen!
Das, was wir für richtig halten, haben wir lieb. Alles was wir lieb haben, verteidigen wir und wollen, dass das auch alle anderen Menschen lieb haben.
Manchmal reden wir aneinander vorbei, weil wir eine andere Sprache sprechen. Wir fühlen uns genervt, weil wir nicht das von unserem Gegenüber hören, was wir hören wollen.
„Der redet ja nur Schwachsinn!“
„So stellt sich der kleine Maxi die große Welt vor!“
„So wie die denkt, geht es an der Realität vorbei!“
Kennst Du Sätze wie diese? Hast Du sie als Anschuldigung auch schon einmal gehört?
Es liegt nicht an Dir! – nicht ausschließlich………….
Wie hast Du Dich gefühlt, als Dein Gegenüber Dir so etwas Ähnliches gesagt hat wie: „Das was Du da redest ist Schwachsinn!“ oder „Du hast ja keine Ahnung von der Welt!“ oder „So wie Du Dir das vorstellst, geht das an der Realität vorbei!“
Geh einmal gedanklich in diese Situation und fühle nocheinmal nach………..
Nun denke an eine Situation, in der Du einen dieser Sätze, oder so einen ähnlichen, in bester Absicht Deinem Gegenüber gesagt hast. Wie glaubst Du hat sich Dein Gegenüber gefühlt?
Dabei hast Du es ja nur gut gemeint! Du wusstest, dass Du Recht hast!
Wir haben das alle schon einmal gemacht. Wir alle haben in bester Absicht Menschen eines Besseren belehren wollen und waren dabei so weit daneben, dass wir es selbst gar nicht bemerkt haben, wie weit wir daneben sind.
Dabei haben wir es doch nur gut gemeint.
Wir haben versucht unser Gegenüber von der einzig richtigen Welt, Weltanschauung zu überzeugen.
Viele Menschen sind sehr reflektiv. Sie denken über ähnliche Situationen in der Vergangenheit nach und versuchen daraus Schlüsse für die Gegenwart zu ziehen.
Viele Menschen sind sehr zukunftsorientiert. Sie kümmert die Vergangenheit nur wenig. Das, was zählt sind die Auswirkungen, die die Handlungen in der Gegenwart für die Zukunft haben.
Und – Du wirst es nicht glauben – viele Menschen sind ein wenige von beiden – vielleicht mit einem Schwerpunkt in die eine oder andere Richtung.
Treffen nun zwei Menschen, meist in einer Diskussion aufeinander, die genau die entgegengesetzte Sichtweise haben, dann fallen schon mal solche Sätze, wie die, die ich oben geschrieben haben.
Die beiden Gesprächsparteien sind nicht mehr länger Gesprächspartner und versuchen sich gegenseitig vom Gegenteil zu überzeugen.
Das Gespräch, die Diskussion wird zu keinem Ergebnis führen.
Nütze es aus, dass Dein Gegenüber Dir Wege und Möglichkeiten aufzeigt, an die Du nie gedacht hättest. Dein Gegenüber muss nicht von Deiner Sichtweise überzeugt sein, damit Du an Dein Ziel kommst.
Wahrscheinlich bist Du schneller und sicherer am Ziel, wenn Du die Sichtweise Deines Gegenübers in Deine Überlegungen mit einbeziehst.
Ich wünsche Dir viel Spaß bei den Möglichkeiten, die sich Dir ergeben werden!
Wolfgang Scherleitner
An´s no: Wenn Du ein Team zusammenstellen musst. Dann denke genau daran! Wähle Menschen, die hauptsächlich in die Zukunft schauen und wähle Menschen, die die Erfahrungen aus der Vergangenheit in die Gegenwart übernehmen. Das was Du dann nur noch machen musst, ist es beiden Raum zu geben und beide Sichtweisen gleichermaßen in Dein Projekt einfließen zu lassen.
A kloane Übung:
Beobachte Dich selbst! Bist zu eher ein Zukunftsliebhaber oder ein Vergangenheitsliebhaber?
Denn wenn Du das weißt, ist es wesentlich leichter, dass Du Dich auf Dein Gegenüber einlässt.
Per Impulsum e.U.
DI Wolfgang Scherleitner
Feldgasse 37
2512 Tribuswinkel