Gütesiegel

Staatliche Prüfung mit Auszeichnung bestanden!

 

Heute schreibe ich einmal über mich!

Am 12. Februar 2024 legte ich wieder einmal eine Prüfung ab. Ok, Prüfungen, Ausbildungen, Tests und Zertifikate gehören für mich zum Leben. Mir ist es wichtig, dass ich mich weiter entwickle.

Die WKO bietet seit kurzer Zeit die Möglichkeit einer staatlichen Prüfung an.

Schon während der Prüfung dachte ich mir, dass da etwas rennt. Ich habe so richtig den Flow gespürt. Je länger die Prüfung dauerte, desto mehr war ich in meinem Element. Dann kam der Zeitpunkt: „Herr Scherleitner verlassen Sie bitte den Raum. Die Kommission wird sich nun beraten!“

Gefühlt war ich nur einige wenige Minuten im Wartebereich, als die Türe aufging und ein Kommissionsmitglied mich wieder in den Raum bat.

Ich sag´s dir: Das waren nun die längsten Sekunden der letzten Monate. Die Vorsitzende führte aus, dass sie meinen Vortrag genossen hätten und meine Ausführungen gut gewesen wären. Sie lobten auch meinen Zugang zum Thema und meine Ansätze bei der Fallvignette. OK, OK, so lange waren die Sekunden auch nicht. Die lobenden Worte haben sich einfach gut angefühlt. Ich habe sie einfach genossen.

Vielen Dank an die Prüfungskommission für die aufbauenden Worte!

Die Vorsitzende schloss mit den Worten: „…. aus diesem Grund hat sich die Kommission entschlossen Sie mit einem Vorzug zu beurteilen!“

Vielleicht kannst du es erkennen, dass ich mich riesig darüber freue!

Wolfgang Scherleitner

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Greta Movsisyan bei WM Siebte!

 

Greta Movsisyan erreichte am 18. Dezember 2023 bei der Formations-Weltmeisterschaft mit dem FCP das Semifinale, konkret den 7. Platz.

Herzliche Gratulation an dich und dein Team!

 

 

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Tiergestütztes Coaching mit Lamas und Alpakas

Lamas und Alpakas eignen sich durch ihre nicht-wertende, offene und friedliche Art extrem gut für tiergestütztes Coaching. Diese Tiere sind extrem neugierig und bringen sich selbst ins Coaching ein.

Was machen die Tiere nun beim Coaching:

Lass es mir dir mit einer persönlichen Geschichte erklären:

Ich war zu einer Lamawanderung „verdonnert“ worden. Die Anreise nach Tragöss war durch starken Schneefall extrem beschwerlich. Nach der Ankunft war mein Auto innerhalb von 15 Minuten mit einer 10 cm dicken Schneehaube bedec

Lamas und Alpakas im Coaching

kt. Ich hatte echt keine Lust darauf.

Bei der Einführung durch Michelle wurde uns erklärt, dass wir Alpakas vergessen könnten. Die würden sich hinlegen und keinen Schritt gehen. So weit so gut. Es standen also nur Lamas zur Verfügung. Wir glaubten uns Lamas auszuwählen. Also nahmen wir das nächstbeste Lama aus der Herde.

Später war mir klar, dass Espresso sich mich ausgewählt hatte und nicht ich ihn.

Wir marschierten eine Weile durch die dichtverschneite Steiermark als Michelle zu mir kam und mich fragte, wie es mir geht. „Danke gut. Das Lama und ich haben den gleichen Charakter. Wir wollen einfach nur unsere Ruhe.“

„Naja, Espresso ist eigentlich eher nicht ruhig. Deshalb frage ich.“ War Michelles Antwort. Ahja, Michelle gehört der Lamahof.

Dann fuhr sie weiter fort: „Ich beobachte das oft, dass sich die Tiere wirklich auf die Bedürfnisse ihrer Begleiter einstellen. So ruhig ist Espresso selten.“

Wir marschierten noch eine Weile und ich bemerkte, dass sich meine Stimmung deutlich gebessert hatte. Ich genoss den Schnee, die Tiere, meine Kolleginnen und Kollegen. Ja ich genoss sogar den Blackout von mehr als 12 Stunden. Der Schnee hatte das gesamte Strom- und Handynetz in der Gegend zusammenbrechen lassen. Was ich auch genoss: Wir waren eingeschneit.

 

Team- oder Einzelcoaching?

Welches Thema gerade dein Primärthema ist, zeigen die Tiere sehr schnell. Handelt es sich um ein Thema, das gar nicht dein primäres ist, dann zeigen die Tiere einfach kein Interesse. Den Tieren ist es auch egal, ob es sich bei den Teilnehmer*innen um Teams oder Einzelpersonen handelt.

 

Welche Themen eignen sich besonders?

  • Selbstwert und Selbstvertrauen
  • Kommunikation
  • Konflikte
  • Teambuilding, Teamwork und Teamführung
  • Stressbewältigung
  • Kreativität und Innovation

Wenn du mehr wissen willst:

Lamacoaching

Alpakas und Lamas zum Grünen See

Viel Spaß!

Wolfgang

 

 

Siegerehrung Calvin 2023

Calvin Ondrey 4. Grenzlandcup und 5. Staatsmeisterschaft

Calvin Ondrey bei Siegerehrung

 

Calvin Ondrey von Ondrey Racing kann 2023 auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken.

Im ersten Jahr in der Supermoto S3 erreichte er den 4. Platz im Grenzlandcup und den 5. Platz in der Staatsmeisterschaft.

 

Das Per Impulsum – Team gratuliert herzlich!

Greta Movsisyan

Greta Movsisyan ist Vizestaatsmeister 2023

 

Am 3. Juni 2023 ertanzte sich Greta Movsisyan den Vizestaatsmeistertitel in der Latein – Formation.

Mit dieser Platzierung gewann der FCP, für den Greta tanzt, die Bundesliga.

 

Das Per Impulsum – Team gratuliert herzlich!

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Der Nussbaum, der einmal ein Fass werden wollte

Vor sehr langer Zeit hat ein Rabe eine Nuss gefunden. Er hat sie hoch hinauf getragen. So hoch, dass er fast die Wolken berühren konnte.

Er wusste, wenn er diese Nuss fallen lässt und sie fällt auf diesen einen Felsen, dann zerspringt sie und er hat ein Abendessen.

Als er fast die Wolken erreicht hat, lies er die Nuss fallen und der Wind sah das. Der Wind hatte mit der Nuss etwas Anderes vor. Ein kleiner Hauch genügte und die Nuss verfehlte den Stein und landete in weichem Waldboden.

Dort fand ein Eichhörnchen die Nuss und dachte sich: „Wenn ich dich vergrabe, dann habe ich im Winter etwas zu fressen.“ Das Eichkätzchen vergrub die Nuss und weil Eichkätzchen selten Pläne von ihren Lagerstätten haben, vergaß es die Nuss.

Im Frühling begann die Nuss zu keimen. Zunächst klein und zaghaft. Zuerst wuchsen nur Wurzeln.

Da kam ein Maulwurf daher und dachte sich: „Ich warte noch ein wenig bis die Wurzeln größer geworden sind.“ Aber auch Maulwürfe haben keine Pläne und so vergaß auch er darauf, dass er diese Nuss fressen wollte.

Als die Wurzel groß genug war um Wasser aus dem Boden aufzunehmen, begann sie Blätter wachsen zu lassen. Auch wieder still und heimlich. So, dass sie niemand sehen konnte. Es gab genug Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, andere Pflanzen und Gräser um sie herum, damit die Tiere im Wald genug andere Pflanzen fressen konnten und den kleinen Nussbaum übersahen.

Im Herbst war sie besonders stolz. Sie durfte zum ersten Mal ihre Blätter abwerfen. Es war der erste Winter, den sie erleben würde. Auch in diesem Winter war sie wieder unscheinbar. Sie wurde von den Tieren übersehen.

Im Frühling gab es für alle Tier bessere Pflanzen zu fressen als die Nuss. Besonders liebten die Rehe die frischen, weichen Triebe an den Tannen. Auch die Brombeeren und Himbeeren hatten wieder weiches Laub. Mit der Hilfe der anderen Pflanzen wurde die Nuss jedes Jahr ein wenig

größer. Zuerst langsam und später wuchs sie schneller und schneller. Bis sie ein junger Baum war.

Eines Tages unterhielten sich die Bäume rundherum, was sie einmal werden möchten. Eine Tanne meinte, dass sie gerne ein Christbaum werden wolle. Die anderen Bäume meinten, dass Christbäume nicht lange im Wald sind. Sie würden im Winter abgeschnitten und kämen in eine Wohnung. Die Christbäume, die besonders viel Glück haben, würden danach nach Schönbrunn kommen und Elefanten würden sich an ihnen erfreuen. Niemand wusste was Schönbrunn ist und schon gar nicht was Elefanten sind, es musste aber etwas besonders Tolles sein.

Die jugendliche Nuss fragte die alte Eiche: „Du Eiche, was möchtest Du werden?“

„Ich stehe schon viele hundert Jahre hier. Aus mir werden Möbel gemacht, aus mir werden Fässer gemacht. Besondere Fässer, in denen besonderer Wein gelagert wird. Diesen Wein nennen die Menschen Barrique. Dieser Wein hat einen ganz besonderen Geschmack.“

„Ha! Das gefällt mir! Ich werde eine Barriquenuss!“

„Ich glaube eine Barriquenuss gibt es nicht!“, meinte die alte Eiche.

Eine alte Tanne sagte: „Werde das was Du willst! Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Mach es und lass Dich nicht vom Weg abbringen“

Die Jahre vergingen und die Nuss wuchs zu einem stattlichen Baum heran. Als ihre Zeit gekommen war, kamen die Menschen und gruben ihre Wurzel aus.

„Hallo Mensch, warum gräbst Du meine Wurzel aus? Bei den anderen Bäumen machst Du das auch nicht! Ich will ein Barriquefass werden!“

„Deine Wurzel ist besonders wertvoll. Aus ihr werden besondere Möbel gemacht, sie wird in besonderen Autos eingebaut und auch Jagdwaffen werden aus ihr gemacht. Solche Waffen, die so besonders sind, dass mit diesen Waffen nicht gejagt wird. Sie dienen nur als Kunstwerk.“ sagte der Mensch.

„Ich will aber ein Fass werden!“

Mit einem großen Lastwagen kam die Nuss ins Sägewerk. Dort fragte sie jeden Baum wie ein Fass aussieht. Sie erfuhr, dass zuerst Bretter aus den Bäumen geschnitten werden. Man erklärte ihr auch, dass die Bretter aus denen Fässer gemacht werden Dauben heißen und gebogen sind. „Diese Dauben sind also gebogene Bretter“ dachte sich die Nuss.

Als sie zur Säge kam wurden tatsächlich Bretter aus ihr geschnitten, das müssten Dauben sein. Aus ihr werden tatsächlich Dauben. Wann wird sie nun zu einer Daube gebogen?

Nun kamen wieder Menschen und sagten: „Die ist besonders schön!“ Die Nuss war natürlich sehr stolz, dass sie nun ein besonders schönes Fass werden sollte und sie wurde von einem Lastwagen abgeholt. Die Nuss war so stolz, dass sie gar nicht mehr hörte, was die Menschen sagten. Die Menschen sprachen nämlich gar nicht von Fässern.

Die Menschen sprachen von Bauholz.

Die Nuss wurde abgeladen und dachte sich: „Hier soll ich zu einem Fass verarbeitet werden? Das habe ich mir ganz anders vorgestellt.“ Sie dachte sich: „Ich werde mich verbiegen, damit sie wissen, dass ich ein Fass werden möchte. Dann können sie gar nicht anders, als auch mir Fassdauben zu machen!“

Und sie begann sich zu biegen und zu biegen. Der Regen sah, wie sehr sich die Nuss anstrengte um sich zu biegen und begann besonders stark und lange zu regnen, damit er ihr beim Biegen helfen konnte. Als der Regen kein Wasser mehr hatte sah das die Sonne und half auch mit. Sie schien besonders stark und die Nuss bog sich immer mehr.

Dann kamen die Menschen und sagten: „Das geht gar nicht! Die biegt sich! Die muss wieder raus!“

Die Menschen sprachen untereinander, dass sie das noch nie erlebt hätten. Die Nuss sei doch so schön und sie sollte eine Terrasse an einem Teich werden. Eine Terrasse an der die Menschen ihren Wein nach einem langen Arbeitstag genießen könnten. Ihren besonderen Barriquewein.

Da war das Wort wieder! Die Nuss hörte nichts anderes mehr. Nur mehr das Wort Barriquefass. Sie würde sich jetzt besonders anstrengen ein Barriquefass zu werden. Die Menschen würden schon sehen wie gut sie das kann.

Und sie begann sich mit aller Kraft zu biegen.

Da kam ein Kind: „Papa ich glaube die Nuss weiß nicht was sie von Beruf werden möchte.“

„Wie meinst Du das?“

„Schau die biegt sich wie unsere Weinfässer im Keller!“

„Aber wir haben etwas ganz besonderes mit ihr vor. Sie soll doch eine wunderschöne Terrasse werden auf der wir dann unseren Wein aus dem Keller trinken können. Wir wollen sie jeden Tag bewundern und nicht im finsteren Keller haben.“

„Ich weiß, aber ich glaube die Nuss weiß das nicht!“

„Wir müssen sie wieder herausnehmen, weil wir möchten gerne eine gerade und keine gebogene Terrasse!“

Da dachte sich die Nuss, dass sie jetzt ein Fass wurde.

Das Kind hatte eine Idee. „Papa ich möchte gerne dieses eine Brett an die Wand schrauben, damit ich immer weiß, dass ich zuhören muss. Dass ich immer weiß, wenn ich meinen Weg gehe, dass er auch einmal anders gehen kann als ich gedacht habe.“

Der Vater sagte: „Das ist eine gute Idee. Lass uns dieses Brett als Mahnung an die Wand schrauben, dass wir unseren Weg gehen und immer aufmerksam sind was rund um uns geschieht.“

Aufstellung im Business

Gastblog von Elisabeth Walter: Aufstellungsarbeit im Business und warum sie funktioniert

Unsere Fehlschläge sind oft erfolgreicher als unsere Erfolge. – Henry Ford

Business, Job, Arbeit, „Hockn“, warum brauchen wir das?

Damit wir unserer Existenz eine bestimmte Qualität geben? Damit wir unsere Unterkunft erhalten können? Damit wir zu Essen haben? Damit es unseren Kindern gut geht? Manches mehr, manches weniger.

Schaut ja ganz gut aus und hört sich auch gut an, oder?

Wenn da nicht dieser Druck wäre…..

Ich muss Geld verdienen, ich schaff das alles nicht mehr, irgendwer sollte endlich was verändern. Und wenn der irgendwer ich bin, die Geld verdient und plötzlich alles schafft, ist das ein Ergebnis wie Veränderung gelingt.

Als ich in die Welt der Aufstellungsarbeit gegangen bin – ganz neutral und neugierig – ist der Funke schnell übergesprungen. Ich war fasziniert von dem was da passiert, wie Menschen ihre Ausstrahlung innerhalb kurzer Zeit völlig verändern, wie Motivation und Freude sichtbar wurden. Ich wusste in dem Moment, das ist „Meins“.

Heute, viele Jahre später, kann ich auf eine Fülle von Beispielen, mit Lösungen und Erkenntnissen, zurückgreifen.

Zum Beispiel war da die Sache mit den versteckten Fähigkeiten:

Ein Klient kommt zur Aufstellung und erzählt: „Die Menschen wollen meine Dienstleistung nicht. Ich erzähl richtig viel drüber und mach auch viel Werbung und trotzdem kauft keiner bei mir.“

In der Aufstellung zeigt sich eine Dynamik, die zum, im Krieg verschollenen, Großvater führt. Es gibt Gerüchte, dass er überlebte und er sich irgendwo versteckte. Nur Sicherheit darüber gibt es keine.

Die Auswirkung für den Klienten:

Unsicherheit, Probleme mit dem „sichtbar sein“ seiner Person und vor allem seiner Fähigkeiten.

Lösung:

Das Schicksal des Großvaters würdigen und seinen eigenen Weg gehen. Drei Monate später, hat er Klienten und die Praxis beginnt anzulaufen.

 

Oder ein anderes Beispiel:

Eine Klientin beginnt ihr Business neu auszurichten, das heißt sie weiß was sie machen möchte, wie sie es machen möchte und auch die Zielgruppe ist definiert. Sie sagt: „Es bereitet mir Kopfschmerzen und die Vorstellung, dass ich dadurch wohlhabend werde, geht gar nicht in meinen Kopf.“

Nach der Aufstellung waren die Freude und Erleichterung der Klientin im ganzen Raum zu spüren. „Wow danke – genau, meine Omi musste sich auch allein durchwursteln, sie war eine sehr starke Frau. Und den Opa hab ich nie kennengelernt – aus Erzählungen weiß ich, dass er ein sehr lustiger und fröhlicher Mensch gewesen war. Jetzt hab ich ein gutes komplettes Bild und an den Wohlstand gewöhne ich mich noch.“ war ihr Ausdruck dafür.

 

Ein Beispiel vielleicht noch:

Klient, selbständig, Dienstleistungsbranche: Seine Aufträge haben starke Schwankungen, angefangen von sehr viel bis hin zu gar nichts. Unterm Strich kommt gerade so viel raus, dass er seine Fixkosten decken kann.

Er möchte es unbedingt schaffen, mit seinem Business erfolgreich zu sein. Wir haben aufgestellt mit dem Ergebnis: Seine Mutter war lebensbedrohlich krank. Er war damals ein Junge von 8 Jahren. Der Schock war so groß seine Mutter zu verlieren, dass er alles versucht hat ihr zu helfen. Er hat ihr alles abgenommen was rundherum zu tun war. Vom Kochen bis hin zum Putzen und Einkaufen. Nur seine Mutter war wichtig – sie soll leben. Die Mutter wurde wieder gesund und sein Muster blieb. Bis heute.

Und heute weiß er auch, dass die Schwankungen im Business von dem alten Muster her rühren, denn immer wenn die Mutter stark im Fokus war, hat er sein Business mehr oder weniger vernachlässigt. Heute darf beides sein und die Umsatzschwankungen haben ein natürliches Maß erreicht.

Loyalität, Zugehörigkeit und Bindung sind wichtige Begriffe in der Welt der Aufstellungsarbeit. Unbewusst und unbemerkt führen sie uns durch´s Leben.

Immer noch, nach einem Aufstellungstermin egal zu welchem Thema – Business, Partnerschaft, Kinder, Psychosomatik – bin ich erfüllt von einer großen Dankbarkeit an meine Lehrer, Mentoren und all den Menschen, die mich begleitet und unterstützt haben, dass ich es jetzt so machen kann wie ich es mache und zur Verfügung stellen kann.

 

Elisabeth Walter

 

 

Elisabeth Walter, die Aufstellerin

seit 14 Jahren unterwegs in Sachen Mensch und Aufstellen ist ihre Leidenschaft – zurück zu den Wurzeln und Zukunft neu gestalten. Sie ist psychologische Beraterin, SDI-Aufstellungsleiterin, Kinesiologin, Trinergy-NLP-Trainerin und Lehrtrainerin, Supervisorin, KoSo-Trainerin.

 

www.ElisabethWalter.com

 

Schach

Durchsetzungsvermögen

Durchsetzungsvermögen……. und wie krieg ich das?

Das ist ganz einfach: 1. Machst Du……

 

An Schmarrn ist das einfach!

Naja für Manche ist das einfach, für viele leicht lernbar und für einen Teil eine echte Herausforderung.

Vor einigen Tagen habe ich einen Newsletter bekommen, in dem Stand, was man bei Verhandlungen in Familie, Beruf und in der Freizeit nicht alles machen sollte, damit man erfolgreich verhandelt. In dem Newsletter steht auch, dass Menschen, die nicht gut verhandeln können, meist leer ausgehen. Dann gibt es einige Regeln, die man beachten soll, wenn man erfolgreich verhandeln möchte.

Na wenn das so einfach wär!

Viele Menschen bekommen, wenn sie Tipps dieser Art lesen Stress. Der Autor erzielt bei vielen dieser Menschen genau das Gegenteil. Sie erkennen, dass sie das (noch) nicht können. Erkennen das „noch“ nicht und sind frustriert.

Dann gibt es Menschen, die das „noch“ erkennen und in die nächste Verhandlung oder den nächsten Streit gehen und sich vornehmen, das alles einzuhalten. In der Verhandlung stoßen sie dann auf ein Gegenüber, das diese Techniken verinnerlicht hat und damit spielt. Das Ergebnis ist das Selbe, wie beim vorher beschriebenen Beispiel. Die Erfahrung, dass das nicht möglich ist.

Ja, es stimmt, was in diesen Newslettern, Ebooks, Tipps und Tricks steht!

Es muss nur geübt werden.

Kein Sportler geht ohne Training in einen Wettkampf!

Weil jeder Sportler weiß, dass die Niederlage sicher ist und, was noch viel wichtiger ist, die Gefahr sich zu verletzen viel zu hoch ist.

Verletzen bei Verhandlungen und beim Streit? Mein Gegenüber wird mir schon keine knallen!

Warte!              Denk kurz darüber nach!

 

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Genau! Ich meine nicht nur die körperliche Verletzung. Ich meine die Verletzung des Inneren. Die Verletzung des Selbstwertes!

Vielleicht hast Du das Gefühl, dass Du ohnehin schon geschwächt bist. Dann gehst Du in eine Verhandlung (Wettkampf) ohne es vorher trainiert zu haben. Du weißt nur, dass Du Dich an diese Prinzipien halten möchtest.

Einem geübten Gegner wirst Du unterliegen!

Was kannst Du nun also machen?

Trainiere mit Freunden!

Du kennst sicher Menschen, die das Gefühl haben, dass es ihnen genau so geht. Triff Dich mit ihnen und übe in lockerer Atmosphäre für einige Stunden an einem der Punkte.

Mache Rollenspiele! Im Wort Rollenspiele steckt das Wort „SPIELE“. Genau! Spiele damit, übe Extremsituationen, dann kannst Du im Ernstfall wirklich darauf reagieren.

Triff Dich immer wieder mit Deinen Freunden zum Training. Bei den ersten Trainings wird das Ganze in bisschen holpern. Es wird immer einfacher und lustiger werden.

…. und irgendwann kannst Du es!

….. ohne, dass es Dir wirklich bewusst ist. Dir wird es erst dann bewusst sein, wenn Du erfolgreich aus einer Verhandlung herausgehst und fest stellst, dass Du diese Verhandlung noch vor einiger Zeit nicht gewonnen hättest.

 

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Training mit Freunden!

Wolfgang Scherleitner

 

 

An´s no: Ich bin diesem Freund, der mir das mit den Rollenspielen beigebracht hat ewig dankbar!

In einem dieser Trainings hat er mich bei einem Verkaufstraining der Preisabsprache bezichtigt. Ich wusste nicht was ich machen soll. Wir haben dann herumexperimentiert und darüber gesprochen. Einige Jahre später stand ich tatsächlich vor einem Kunden, der mich der Preisabsprache bezichtigte. Ich reagierte, so wie ich es trainiert hatte und das Thema war vom Tisch.

 

Baustelle

Variieren können

Selig sind die, die nur eine Handlungsmöglichkeit haben!

 

…… denn sie glauben, sie wüssten alles!

Letzte Woche hatte ich ein Telefonat mit einem Coach für Coaches, der Coaches weiterbringen will. Er präsentierte mir über eine Stunde lang, was wir gemeinsam machen sollten, damit ich sechs- bis siebenstellige Umsätze schon 2018 einfahren würde.

Ich gestehe hier und jetzt – es klang echt gut und verführerisch. Der Typ ist jung und dynamisch. Ich hatte echt das Gefühl, der weiß wovon er redet, bis…..

….. ja, bis ich auf die verschiedenen Menschentypen zu sprechen kam. Der, der mit mir sprach war die Vertretung, der Vertretung des Chefs und der sagte so ca.: „Ja, das haben wir auch einmal gemacht, das hat aber nichts gebracht, weil, dann haben wir uns zu viel auf den Typen konzentriert!“

Zu viel auf den Typen konzentriert?

Wie kann man sich zu viel auf den Typen konzentrieren? Kann ich mich zu viel auf mein Gegenüber, meine Kunden konzentrieren? Die, die mir schon ein wenig folgen wissen, dass ich der Meinung bin, dass jeder Kunde und jede Kundin ein Recht auf den eigenen Verkaufsstil hat. Auf einen Verkaufsstil, der dem Kunden als Mensch entspricht. So wie sich dieser Mensch im laufe seines Lebens entwickelt hat.

Ich möchte dem Menschen etwas verkaufen, deshalb muss ich mich auf diesen Menschen einstellen!

Dass der Coach für Coaches nicht bereit war sich auf mich als seinen möglichen zukünftigen Kunden einzustellen, habe ich dann bald bemerkt. Er wollte unter Druck verkaufen. Unter Druck verkaufen, ohne, dass sich in den kommenden zwei Wochen ein Storno oder Kaufreue einstellt geht nur bei einer Personengruppe.

Zu dieser Personengruppe gehöre ich nicht. Ich habe mir ein genaues Procedere für Entscheidungen zugelegt. Dieses Procedere halte ich ein. Das habe ich erklärt und ihm vorgeschlagen, dass wir uns in drei Tagen wieder hören, dann bekommt er meine Entscheidung.

Seine Antwort: „Weißt Du warum Du Dich nicht entscheiden kannst? Du bist ein schlechter Verkäufer!“

Ich sag´s Euch es schaut echt lustig aus, wenn der Zeigefinger beim Skypen dick und fett auf Dich zeigt. Dann kannst Du das Gesicht Deines Gegenübers nicht mehr sehen.

Vielleicht hat er recht!

Nach dem Gespräch habe ich mich dann in meine Laufsachen geschmissen und bin Laufen gegangen. Während der ersten halben Stunde habe ich darüber nachgedacht, dass er ja vielleicht recht hat. Vielleicht bin ich wirklich ein schlechter Verkäufer. Bis…..

…. bis ich während des Laufens schallend zu lachen begann. Es war ein befreiendes Lachen. Ich habe erkannt, dass ich mich in die Enge treiben habe lassen. Ich erkannte, dass ich an meinen eigenen Prinzipien gezweifelt habe. Ich habe erkannt, dass dieses Gespräch für mich wertvoll war. Es war die Bestätigung für meine Einstellung:

Jede Kundin und jeder Kunde hat ein Anrecht auf den eigenen Verkaufsstil!

Immer wieder gibt es Verkaufstrainer, die den einen und nur den einen Verkaufsstil unterrichten. Meist ist es der Stil: „Entscheide Dich jetzt und nur jetzt!“

Das hat nur einen Nachteil: Du brauchst viele Menschen, die an Deinem Produkt interessiert sind.

Was ist, wenn Dein Markt aber sehr begrenzt ist?

Dann hast Du bald verbrannte Erde! Dann musst Du die Branche wechseln!

Einfacher ist, Du passt Deinen Verkaufsstil Deinen Kunden an!

Es gibt sie, die schnell und unter Druck entscheiden. Die haben ihre Entscheidung schon lange getroffen, bevor Du das überhaupt ansprichst.

Dann gibt es die – so wie mich – die horchen sich alles an, denken darüber nach, holen sich vielleicht noch Infos ein und entscheiden innerhalb von einigen Tagen.

Dann gibt es die, die nach außen hin schnell entscheiden, dann überlegen, ob eh alles passt. Wenn alles passt, dann ist es gut, passt es nicht, dann treten sie von Kauf zurück.

Dann gibt es die, die schon entschieden haben es nicht zu kaufen und Dir sagen, dass sie noch ein wenig darüber nachdenken wollen.

Und dann gibt es die, die einmal schnell und einmal langsam entscheiden.

Es liegt an Dir, was Du daraus machst.

So, jetzt hast Du ein Problem:

Du weißt jetzt darüber Bescheid, dass es mehrere Möglichkeiten gibt. Du weißt, dass Du aufmerksam sein musst. Du weißt, dass Du, wenn Du richtig handeln möchtest über einiges nachdenken musst.

Deshalb habe ich oben geschrieben: Selig sind die, die nur eine Handlungsmöglichkeit haben!

Die, die nur eine Handlungsmöglichkeit haben, sehen den Fehler immer bei den Anderen. Die entscheiden sich nicht richtig, die haben nicht die richtige Entscheidungsstrategie.

 

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Erkennen von Entscheidungsstrategien und viel Freude bei langfristigen Kundenbeziehungen!

Wolfgang Scherleitner

 

 

Ahjo: Was hat das jetzt mit dem Variieren können zu tun?

Wenn Du variieren kannst, wirst Du keine verbrannte Erde hinterlassen, Du kannst bei fast allen immer wieder mit neuen Ideen aufschlagen. Du wirst gerne gesehen werden und Dein Gegenüber wird Dir zuhören.

 

Auf Dauer sind die selig, die variieren können!

 

Kontakt

Per Impulsum e.U.
DI Wolfgang Scherleitner

Feldgasse 37
2512 Tribuswinkel