Gütesiegel

Staatliche Prüfung mit Auszeichnung bestanden!

 

Heute schreibe ich einmal über mich!

Am 12. Februar 2024 legte ich wieder einmal eine Prüfung ab. Ok, Prüfungen, Ausbildungen, Tests und Zertifikate gehören für mich zum Leben. Mir ist es wichtig, dass ich mich weiter entwickle.

Die WKO bietet seit kurzer Zeit die Möglichkeit einer staatlichen Prüfung an.

Schon während der Prüfung dachte ich mir, dass da etwas rennt. Ich habe so richtig den Flow gespürt. Je länger die Prüfung dauerte, desto mehr war ich in meinem Element. Dann kam der Zeitpunkt: „Herr Scherleitner verlassen Sie bitte den Raum. Die Kommission wird sich nun beraten!“

Gefühlt war ich nur einige wenige Minuten im Wartebereich, als die Türe aufging und ein Kommissionsmitglied mich wieder in den Raum bat.

Ich sag´s dir: Das waren nun die längsten Sekunden der letzten Monate. Die Vorsitzende führte aus, dass sie meinen Vortrag genossen hätten und meine Ausführungen gut gewesen wären. Sie lobten auch meinen Zugang zum Thema und meine Ansätze bei der Fallvignette. OK, OK, so lange waren die Sekunden auch nicht. Die lobenden Worte haben sich einfach gut angefühlt. Ich habe sie einfach genossen.

Vielen Dank an die Prüfungskommission für die aufbauenden Worte!

Die Vorsitzende schloss mit den Worten: „…. aus diesem Grund hat sich die Kommission entschlossen Sie mit einem Vorzug zu beurteilen!“

Vielleicht kannst du es erkennen, dass ich mich riesig darüber freue!

Wolfgang Scherleitner

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Greta Movsisyan bei WM Siebte!

 

Greta Movsisyan erreichte am 18. Dezember 2023 bei der Formations-Weltmeisterschaft mit dem FCP das Semifinale, konkret den 7. Platz.

Herzliche Gratulation an dich und dein Team!

 

 

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Tiergestütztes Coaching mit Lamas und Alpakas

Lamas und Alpakas eignen sich durch ihre nicht-wertende, offene und friedliche Art extrem gut für tiergestütztes Coaching. Diese Tiere sind extrem neugierig und bringen sich selbst ins Coaching ein.

Was machen die Tiere nun beim Coaching:

Lass es mir dir mit einer persönlichen Geschichte erklären:

Ich war zu einer Lamawanderung „verdonnert“ worden. Die Anreise nach Tragöss war durch starken Schneefall extrem beschwerlich. Nach der Ankunft war mein Auto innerhalb von 15 Minuten mit einer 10 cm dicken Schneehaube bedec

Lamas und Alpakas im Coaching

kt. Ich hatte echt keine Lust darauf.

Bei der Einführung durch Michelle wurde uns erklärt, dass wir Alpakas vergessen könnten. Die würden sich hinlegen und keinen Schritt gehen. So weit so gut. Es standen also nur Lamas zur Verfügung. Wir glaubten uns Lamas auszuwählen. Also nahmen wir das nächstbeste Lama aus der Herde.

Später war mir klar, dass Espresso sich mich ausgewählt hatte und nicht ich ihn.

Wir marschierten eine Weile durch die dichtverschneite Steiermark als Michelle zu mir kam und mich fragte, wie es mir geht. „Danke gut. Das Lama und ich haben den gleichen Charakter. Wir wollen einfach nur unsere Ruhe.“

„Naja, Espresso ist eigentlich eher nicht ruhig. Deshalb frage ich.“ War Michelles Antwort. Ahja, Michelle gehört der Lamahof.

Dann fuhr sie weiter fort: „Ich beobachte das oft, dass sich die Tiere wirklich auf die Bedürfnisse ihrer Begleiter einstellen. So ruhig ist Espresso selten.“

Wir marschierten noch eine Weile und ich bemerkte, dass sich meine Stimmung deutlich gebessert hatte. Ich genoss den Schnee, die Tiere, meine Kolleginnen und Kollegen. Ja ich genoss sogar den Blackout von mehr als 12 Stunden. Der Schnee hatte das gesamte Strom- und Handynetz in der Gegend zusammenbrechen lassen. Was ich auch genoss: Wir waren eingeschneit.

 

Team- oder Einzelcoaching?

Welches Thema gerade dein Primärthema ist, zeigen die Tiere sehr schnell. Handelt es sich um ein Thema, das gar nicht dein primäres ist, dann zeigen die Tiere einfach kein Interesse. Den Tieren ist es auch egal, ob es sich bei den Teilnehmer*innen um Teams oder Einzelpersonen handelt.

 

Welche Themen eignen sich besonders?

  • Selbstwert und Selbstvertrauen
  • Kommunikation
  • Konflikte
  • Teambuilding, Teamwork und Teamführung
  • Stressbewältigung
  • Kreativität und Innovation

Wenn du mehr wissen willst:

Lamacoaching

Alpakas und Lamas zum Grünen See

Viel Spaß!

Wolfgang

 

 

Siegerehrung Calvin 2023

Calvin Ondrey 4. Grenzlandcup und 5. Staatsmeisterschaft

Calvin Ondrey bei Siegerehrung

 

Calvin Ondrey von Ondrey Racing kann 2023 auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken.

Im ersten Jahr in der Supermoto S3 erreichte er den 4. Platz im Grenzlandcup und den 5. Platz in der Staatsmeisterschaft.

 

Das Per Impulsum – Team gratuliert herzlich!

Greta Movsisyan

Greta Movsisyan ist Vizestaatsmeister 2023

 

Am 3. Juni 2023 ertanzte sich Greta Movsisyan den Vizestaatsmeistertitel in der Latein – Formation.

Mit dieser Platzierung gewann der FCP, für den Greta tanzt, die Bundesliga.

 

Das Per Impulsum – Team gratuliert herzlich!

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Der Nussbaum, der einmal ein Fass werden wollte

Vor sehr langer Zeit hat ein Rabe eine Nuss gefunden. Er hat sie hoch hinauf getragen. So hoch, dass er fast die Wolken berühren konnte.

Er wusste, wenn er diese Nuss fallen lässt und sie fällt auf diesen einen Felsen, dann zerspringt sie und er hat ein Abendessen.

Als er fast die Wolken erreicht hat, lies er die Nuss fallen und der Wind sah das. Der Wind hatte mit der Nuss etwas Anderes vor. Ein kleiner Hauch genügte und die Nuss verfehlte den Stein und landete in weichem Waldboden.

Dort fand ein Eichhörnchen die Nuss und dachte sich: „Wenn ich dich vergrabe, dann habe ich im Winter etwas zu fressen.“ Das Eichkätzchen vergrub die Nuss und weil Eichkätzchen selten Pläne von ihren Lagerstätten haben, vergaß es die Nuss.

Im Frühling begann die Nuss zu keimen. Zunächst klein und zaghaft. Zuerst wuchsen nur Wurzeln.

Da kam ein Maulwurf daher und dachte sich: „Ich warte noch ein wenig bis die Wurzeln größer geworden sind.“ Aber auch Maulwürfe haben keine Pläne und so vergaß auch er darauf, dass er diese Nuss fressen wollte.

Als die Wurzel groß genug war um Wasser aus dem Boden aufzunehmen, begann sie Blätter wachsen zu lassen. Auch wieder still und heimlich. So, dass sie niemand sehen konnte. Es gab genug Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, andere Pflanzen und Gräser um sie herum, damit die Tiere im Wald genug andere Pflanzen fressen konnten und den kleinen Nussbaum übersahen.

Im Herbst war sie besonders stolz. Sie durfte zum ersten Mal ihre Blätter abwerfen. Es war der erste Winter, den sie erleben würde. Auch in diesem Winter war sie wieder unscheinbar. Sie wurde von den Tieren übersehen.

Im Frühling gab es für alle Tier bessere Pflanzen zu fressen als die Nuss. Besonders liebten die Rehe die frischen, weichen Triebe an den Tannen. Auch die Brombeeren und Himbeeren hatten wieder weiches Laub. Mit der Hilfe der anderen Pflanzen wurde die Nuss jedes Jahr ein wenig

größer. Zuerst langsam und später wuchs sie schneller und schneller. Bis sie ein junger Baum war.

Eines Tages unterhielten sich die Bäume rundherum, was sie einmal werden möchten. Eine Tanne meinte, dass sie gerne ein Christbaum werden wolle. Die anderen Bäume meinten, dass Christbäume nicht lange im Wald sind. Sie würden im Winter abgeschnitten und kämen in eine Wohnung. Die Christbäume, die besonders viel Glück haben, würden danach nach Schönbrunn kommen und Elefanten würden sich an ihnen erfreuen. Niemand wusste was Schönbrunn ist und schon gar nicht was Elefanten sind, es musste aber etwas besonders Tolles sein.

Die jugendliche Nuss fragte die alte Eiche: „Du Eiche, was möchtest Du werden?“

„Ich stehe schon viele hundert Jahre hier. Aus mir werden Möbel gemacht, aus mir werden Fässer gemacht. Besondere Fässer, in denen besonderer Wein gelagert wird. Diesen Wein nennen die Menschen Barrique. Dieser Wein hat einen ganz besonderen Geschmack.“

„Ha! Das gefällt mir! Ich werde eine Barriquenuss!“

„Ich glaube eine Barriquenuss gibt es nicht!“, meinte die alte Eiche.

Eine alte Tanne sagte: „Werde das was Du willst! Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Mach es und lass Dich nicht vom Weg abbringen“

Die Jahre vergingen und die Nuss wuchs zu einem stattlichen Baum heran. Als ihre Zeit gekommen war, kamen die Menschen und gruben ihre Wurzel aus.

„Hallo Mensch, warum gräbst Du meine Wurzel aus? Bei den anderen Bäumen machst Du das auch nicht! Ich will ein Barriquefass werden!“

„Deine Wurzel ist besonders wertvoll. Aus ihr werden besondere Möbel gemacht, sie wird in besonderen Autos eingebaut und auch Jagdwaffen werden aus ihr gemacht. Solche Waffen, die so besonders sind, dass mit diesen Waffen nicht gejagt wird. Sie dienen nur als Kunstwerk.“ sagte der Mensch.

„Ich will aber ein Fass werden!“

Mit einem großen Lastwagen kam die Nuss ins Sägewerk. Dort fragte sie jeden Baum wie ein Fass aussieht. Sie erfuhr, dass zuerst Bretter aus den Bäumen geschnitten werden. Man erklärte ihr auch, dass die Bretter aus denen Fässer gemacht werden Dauben heißen und gebogen sind. „Diese Dauben sind also gebogene Bretter“ dachte sich die Nuss.

Als sie zur Säge kam wurden tatsächlich Bretter aus ihr geschnitten, das müssten Dauben sein. Aus ihr werden tatsächlich Dauben. Wann wird sie nun zu einer Daube gebogen?

Nun kamen wieder Menschen und sagten: „Die ist besonders schön!“ Die Nuss war natürlich sehr stolz, dass sie nun ein besonders schönes Fass werden sollte und sie wurde von einem Lastwagen abgeholt. Die Nuss war so stolz, dass sie gar nicht mehr hörte, was die Menschen sagten. Die Menschen sprachen nämlich gar nicht von Fässern.

Die Menschen sprachen von Bauholz.

Die Nuss wurde abgeladen und dachte sich: „Hier soll ich zu einem Fass verarbeitet werden? Das habe ich mir ganz anders vorgestellt.“ Sie dachte sich: „Ich werde mich verbiegen, damit sie wissen, dass ich ein Fass werden möchte. Dann können sie gar nicht anders, als auch mir Fassdauben zu machen!“

Und sie begann sich zu biegen und zu biegen. Der Regen sah, wie sehr sich die Nuss anstrengte um sich zu biegen und begann besonders stark und lange zu regnen, damit er ihr beim Biegen helfen konnte. Als der Regen kein Wasser mehr hatte sah das die Sonne und half auch mit. Sie schien besonders stark und die Nuss bog sich immer mehr.

Dann kamen die Menschen und sagten: „Das geht gar nicht! Die biegt sich! Die muss wieder raus!“

Die Menschen sprachen untereinander, dass sie das noch nie erlebt hätten. Die Nuss sei doch so schön und sie sollte eine Terrasse an einem Teich werden. Eine Terrasse an der die Menschen ihren Wein nach einem langen Arbeitstag genießen könnten. Ihren besonderen Barriquewein.

Da war das Wort wieder! Die Nuss hörte nichts anderes mehr. Nur mehr das Wort Barriquefass. Sie würde sich jetzt besonders anstrengen ein Barriquefass zu werden. Die Menschen würden schon sehen wie gut sie das kann.

Und sie begann sich mit aller Kraft zu biegen.

Da kam ein Kind: „Papa ich glaube die Nuss weiß nicht was sie von Beruf werden möchte.“

„Wie meinst Du das?“

„Schau die biegt sich wie unsere Weinfässer im Keller!“

„Aber wir haben etwas ganz besonderes mit ihr vor. Sie soll doch eine wunderschöne Terrasse werden auf der wir dann unseren Wein aus dem Keller trinken können. Wir wollen sie jeden Tag bewundern und nicht im finsteren Keller haben.“

„Ich weiß, aber ich glaube die Nuss weiß das nicht!“

„Wir müssen sie wieder herausnehmen, weil wir möchten gerne eine gerade und keine gebogene Terrasse!“

Da dachte sich die Nuss, dass sie jetzt ein Fass wurde.

Das Kind hatte eine Idee. „Papa ich möchte gerne dieses eine Brett an die Wand schrauben, damit ich immer weiß, dass ich zuhören muss. Dass ich immer weiß, wenn ich meinen Weg gehe, dass er auch einmal anders gehen kann als ich gedacht habe.“

Der Vater sagte: „Das ist eine gute Idee. Lass uns dieses Brett als Mahnung an die Wand schrauben, dass wir unseren Weg gehen und immer aufmerksam sind was rund um uns geschieht.“

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Warum du Grundlagenausdauer brauchst, wenn du Vorträge halten willst

Ich habe mir während dem Laufen überlegt, warum es notwendig ist zu laufen, wenn man Präsentationen hält.

Die Verpflichtung gegenüber dem Publikum

Wir gehen eine Verpflichtung gegenüber dem Publikum ein. In vielen Fällen hat das Publikum viel auf sich genommen, um an dem Vortrag teilzunehmen. Sie haben die Kongressgebühr gezahlt, sie haben ein Hotelzimmer gezahlt, viele haben sich Urlaub genommen oder den Dienst in der Klinik verschoben. Selbständige Ärzte oder Pflegepersonen haben in dieser Zeit keinen Umsatz. Ja, auch die Anreise kostet Geld.

All das haben diese Menschen auf sich genommen um unseren Vortrag zu hören. Deshalb haben wir die Verpflichtung unseren Job, den Vortrag so gut zu machen, dass es besser nicht geht. Wir müssen alles geben was wir haben und was wir können.

In längeren Vorträgen erlebe ich oft, dass den Vortragenden oft die Luft ausgeht. Es ist so ähnlich wie bei Kindern, die ein Gedicht aufsagen. Die werden auch am Ende schneller, damit es endlich vorbei ist.

Vortragende verhalten sich auch oft so. Sie werden gegen Ende immer schneller, oder sie werden gegen Ende immer schwächer, damit sie mit ihrer Kraft bis zum Schluss auskommen.

Damit am Ende noch genug Luft vorhanden ist

Als ich die Ausbildung zum Wertungsrichter im Turniertanz gemacht habe, mussten wir als Prüfung ein Turnier durchwerten. So Turniere dauern mehrere Stunden, manchmal sogar den ganzen Tag. Mein Prüfungsturnier war ein eher kürzeres. Die letzte Frage des Prüfers war: „Was nimmst du aus dem heutigen Tag mit?“

Ich habe darauf geantwortet: „Mir wurde erst heute so richtig klar, dass ich auch für das Werten eine gewisse Grundlagenausdauer brauche.“ Noch am selben Wochenende begann ich wieder mit dem Laufen. Damit ich wieder genug Ausdauer habe, um ein ganzes Turnier werten zu können.

Ählich ist es bei Vorträgen oder Seminaren. Ich besuche selbst viele Seminare und sehr oft merke ich, dass gegen Ende die Luft beim Vortragenden raus geht; dass der Seminarleiter die Kraft verliert. Oft habe ich das Gefühl, dass sie sich wünschen, dass der Tag endlich vorbei ist.

Einer meiner Trainer, es war Manfred Zehender, sagte: „Auch wenn du als Trainer unterreichtest musst du eine gewisse Grundlagenausdauer haben. Wenn du viele Stunden unterrichtest, hat das letzte Paar am Abend das gleiche Recht auf eine gute Stunde, wie das erste Paar.“

Das habe ich mir auch zu Herzen genommen, als ich selbst Turniertanz unterrichtet habe. Ich habe immer selbst den Anspruch erhoben, dass ich eine gewisse Fitness habe, dass ich auch Stunden mit voller Energie halten konnte, die schon in der Nacht, also nach 21 Uhr waren.

Mein Anspruch an mich

Auch jetzt habe ich diesen Anspruch an mich. Meine Grundlagenausdauer reicht aus, damit ich Seminare, die mehrere Tage dauern, oder Seminare an mehreren Tagen hintereinander halten kann, ohne, dass es mir zu sehr auf die Substanz geht.

Wenn Du Vorträge, Präsentationen oder Seminare hältst, dann ist es deine Pflicht immer 100% deiner Leistung zu geben, weil die Zuhörer und Zuhörerinnen etwas auf sich genommen haben, um dich zu sehen und sprechen zu hören.

Mein Vorschlag ist, dass du Grundlagenausdauer trainierst. Je höher deine Grundlagenausdauer ist, umso mehr Ressourcen hast du, umso leichter fällt dir das. Die Grundlagenausdauer ist auch so quasi deine Lebensversicherung an Tagen, an denen es dir nicht so gut geht. Selbst wenn du krank bist und schmerzen hast, will dein Publikum eine gute Leistung sehen. Wenn du keine oder eine geringe Grundlagenausdauer hast, dass ist das noch viel schwieriger. Der Kongress wird nicht abgesagt, nur weil sich der eine oder die andere Vortragende nicht wohl fühlt. Auch dein Auftraggeber muss sich unter allen Umständen auf dich verlassen können. Die Performance muss stimmen, egal ob beim Turniertanz oder beim Vortrag!

Du musst nicht joggen. Es gibt viele Sportarten, die die Grundlagenausdauer steigern. Überlege dir gleich jetzt, wie du deine Grundlagenausdauer verbessern kannst um noch bessere Vorträge zu halten.

 

Ich wünsche dir viel Spaß beim Training!

Wolfgang Scherleitner

 

 

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Woran erkennen mich meine zukünftigen Klienten und Patienten?

Eigentlich sollte ich lernen. Morgen habe ich einen Antrittstest. Mein Problem ist, dass mich gerade ein Werbeplakat irritiert. Da steht drauf: „Unsere Stärke ist, dass wir bessere Ideen haben, als unsere Konkurrenten.“

Aufgefallen ist mir das Plakat zuerst, weil die Konkurrenten geschrieben haben. Die trauen sich echt Konkurrenten zu schreiben und nicht Mitbewerber und Markbegleiter.

Irgendetwas macht mich nervös

Ich kann meinen Blick nicht davon lassen und werde nervös. Irgendetwas beunruhigt mich. Also, da ist ein Elefant drauf, der hupft mit irgendwas im Rüssel übers Bild wie eine Gazelle. Dann sind da drei Männer in dunkeln Anzügen vor einem Modell eines 08/15 Gebäudekomplexes. Vor einer Theke, die anscheinend nix mit ihnen zu tun hat. Einer der drei Männer schaut total ernst, die anderen beiden versuchen zu lachen.

Wart, wart, wart!

08/15, Anzüge, Gebäudekomplex, Theke?

Die wollen bessere Ideen haben?

Die haben vielleicht viel Geld. Die Anzüge sind zweifelsohne teuer, vor allem die Manschettenknöpfe vom Grimmigen.

Also ich hab keine Ahnung, was die machen, gute Ideen trau ich denen nicht zu, weil alles, was die da auf dem Plakat bieten, kenne ich schon.

Ich überlege, warum ich mit denen nichts zu tun haben möchte. Ich glaub´s ihnen einfach nicht. Wahrscheinlich sind die erfolgreicher als ich. Wahrscheinlich haben die mehr Geld als ich. Wahrscheinlich sind die gescheiter als ich. Ich glaube ihnen nur nicht, dass sie bessere Ideen haben als ihre Konkurrenz. Wenn die tatsächlich bessere Ideen hätten, dann würden die das auch auf dem Plakat zeigen. Mir drängt sich der Gedanke auf, dass die Konkurrenz vielleicht billiger ist und noch dazu bessere Ideen hat.

Wenn wir etwas oder jemanden nicht einordnen können, fürchten wir uns!

Während ich das schreibe, merke ich, dass ich mich vor den Typen fürchte. Menschen fürchten sich in erster Linie vor Situationen, die sie nicht einordnen können.

Wenn wir Werbung machen, wenn wir in der Öffentlichkeit auftreten, dann müssen wir es den Betrachtern ermöglichen uns einzuordnen. Die dürfen keine Angst vor uns haben. Wenn wir in der Werbung anders auftreten, als wir tatsächlich sind, dann können wir möglicherweise nicht eingeordnet werden und unser Gegenüber hat Angst, auch, wenn es im ersten Moment nicht so scheint.

Wenn wir Angst haben, können wir kein Vertrauen aufbauen!

Heute haben unsere zukünftigen Kunden, Patienten und Klienten, die bestehenden Patienten kennen uns ja schon, viele Möglichkeiten sich ein Bild von uns als Mensch zu machen. Es gibt Facebook, Instagram, LinkedIn, Xing, Google, Fachzeitschriften, viele Radiosender, viele Fernsehsender, Plakate auf Flughäfen und was weiß ich noch alles. Unsere zukünftigen Kunden können schauen, was unsere bestehenden und ehemaligen Patienten und Klienten so über uns im Netz sagen.

Die Typen da oben auf dem Plakat haben sicher viele, gut zahlende Kunden, die sie einordnen können und ihnen vertrauen. Ich bin´s halt nicht – wird denen egal sein.

Kennst du den Ausspruch: „Auf jedes Häfn passt ein Deckel!“ Das trifft nicht nur in der Partnersuche zu, sondern auch bei der Suche nach dem richtigen Arzt, Physiotherapeuten, Wundmanager, Diätologen usw. Es gibt genug Menschen, denen wir, so wie wir sind sympathisch und kompetent genug sind.

Niemanden sympathisch sind wir, übrigens kommen wir auch nicht kompetent rüber, wenn wir versuchen es allen Recht zu machen. Wenn wir etwas darstellen wollen, was wir nicht sind. Da rafft unser Gegenüber, kann es nicht einordnen und fürchtet sich.

Ich wünsche dir viel Spaß, wenn du der Mensch sein kannst, der du bist und dadurch Vertrauen schaffst.

Wolfgang Scherleitner

 

An´s no: Frage gezielt andere Menschen, wie du auf deiner Homepage, deinem Socialmedia-Profil und den Artikeln, die du schreibst wirkst. Der Blick von Außen hilft immer!

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Wie wichtig ist der Auftritt in sozialen Medien für Menschen in Gesundheits-berufen?

 

Du denkst: „Mich betrifft das nicht. Ich bin ja eh nicht auf Facebook & Co!“

Da liegst du leider falsch!

Wir können davon ausgehen, dass wir alle in irgendeiner Weise im Netz zu finden sind. Wenn du selbstständig bist als Ärztin, Arzt, Wundmanager/in, selbstständige Hauskrankenpflege usw. scheinst du sogar offiziell im WWW auf.

Na und was interessiert mich das?

Früher war das so: Menschen gingen zum Arzt, die Auswahl war ziemlich leicht. Es gab vielleicht kein Auto, die öffentlichen Verkehrsmittel waren mühsam. Also nahm man sich das Telefonbuch her und suchte einen Arzt, den man bequem zu Fuß erreichen konnte. Am Land war die Auswahl noch einfacher – da gab es meistens nur einen.

Nun wurde beim Besuch der Praxis der Mensch zum Patienten und wenn der Arzt nett war, erzählte der Patient es weiter. Vielleicht machten sich einige Menschen doch die Mühe und gingen zu diesem netten Arzt ein wenig weiter als zum unfreundlichen. Die fachliche Kompetenz wurde nicht in Frage gestellt.

War der Arzt unfreundlich, na dann war das halt so. Auch das erzählte man weiter und viele gingen trotzdem hin – gab ja sonst keinen anderen.

Heute schaut die Gschicht a bissl anders aus: Menschen, die noch nicht Patienten sind, suchen im Internet einmal, DIE Kapazität auf diesem oder jenem Gebiet. Dann macht man einen Termin aus – meistens online, weil man da nicht auf die Ordinationszeiten angewiesen ist jemanden zu erreichen und dann vielleicht eeeeewig in der Warteschleife hängt. Es ist auch nicht so wichtig wo der Arzt ist, weil mit dem Auto ist man ja eh gleich dort.

Nach dem Termin setzt man sich wieder ans Internet und spätestens jetzt

wird es interessant,

ob und was der Patient in die Rezension schreibt. Portale für Erfahrungen und Erfahrungsberichte gibt es ja genug.

Egal was gekauft oder unternommen wird, neben den persönlichen Erfahrungen von Freunden und Verwandten wird standardmäßig das Netz zu Rate gezogen. Wir sind das einfach gewohnt. Es wird auch nicht wirklich hinterfragt, wie und warum eine gewisse Anzahl von Sternderl zu Stande kommt. Das ist halt so und wird schon einen Grund haben.

Restaurants, Friseure, Werkstätten, Supermärkte, Drogeriemärkte, Einkaufszentren, ja sogar Schulen und seit relativ kurzer Zeit Lehrer und Lehrerinnen müssen sich dem Urteil von Anderen stellen und sind sich dessen bewusst. Ich bemerke immer wieder in Gesprächen, dass das bei Menschen in Gesundheitsberufen nicht so ist. Also geurteilt wird schon, nur bewusst sind sie sich das nicht.

Passagier oder Pilot?

In den Gesprächen höre ich oft Resignation heraus: „Was soll ich machen? Das war nicht wirklich so!“ Diese Aussage fasst am besten zusammen was mir immer wieder entgegnet wird. Wir alle werden immer wieder Opfer von unfairer Behandlung. Sehr oft können wir uns an die Situation, die einen Racheakt (wie wir es empfinden) ausgelöst hat, gar nicht mehr erinnern. Für uns war es nicht so schlimm und fast immer waren wir uns nicht bewusst wie sehr sich unser Gegenüber verletzt gefühlt hat. Das Blöde ist nur, wenn unser Gegenüber es im Zorn und ohne Selbstreflexion ins Netz stellt. Leider kommt eine Eigenart von uns Menschen noch dazu: Das Negative wird schneller im Netz kommuniziert als das Positive.

„Was soll ich machen?“ Es geht viel. Die Frage ist bist du Passagier oder Pilot? Machst du aktiv etwas für deinen guten Ruf, oder lässt du Andere, auf die du keinen Einfluss hast, an deinem Ruf arbeiten?

„Was soll ich machen?“ Nur so zum Nachdenken: Weißt du, was über dich im Netz steht? Weißt du, wie dich potentielle Patienten finden können? Weißt du, ob du gezielt gesucht wirst, oder ob es Zufall ist, wer in deine Ordi kommt?

Ich mache dir jetzt ein Angebot: Wir machen für dich den Reputations-Check und das gratis!

Übernimm das Steuer, gehe jetzt auf unser Kontaktformular und melde dich bei uns.

Wir überprüfen, wie du im Netz wahrgenommen wirst und geben dir, wenn nötig ein paar Vorschläge, die du sofort umsetzen kannst. Nochmal: und das GRATIS!

Ich freue mich darauf dich am Steuer deiner Reputation begleiten zu dürfen.

Wolfgang Scherleitner

 

 

Ans no: Das selbst zu checken ist schwierig, weil die Suchmaschinen erkennen, wer du bist und was du arbeitest. Also schlagen sie dir schon vor, was du vermutlich wissen willst.

Und no ans: Ich habe zwar als Beispiel einen Arzt gewählt. Genau das gleiche Problem haben, Masseure, Physiotherapeuten, Heimhilfen, Wundmanager, Psychotherapeuten, Logopäden ……….

Kontakt

Per Impulsum e.U.
DI Wolfgang Scherleitner

Feldgasse 37
2512 Tribuswinkel